#115 Big & Growing und die Zukunft der Arbeit – ein Gespräch mit Dr. Tina Ruseva

Shownotes

In dieser Episode erfährst du:

👉 warum New Work weit mehr ist als flexible Arbeitsmodelle und moderne Bürokonzepte 👉 wie aus einer Idee das Big & Growing New Work Festival entstanden ist und welche Vision dahintersteht 👉 weshalb Communities, Netzwerke und organisationsübergreifender Austausch für die Zukunft der Arbeit entscheidend sind 👉 warum wir aufhören sollten, übereinander zu sprechen, und stattdessen mehr miteinander gestalten müssen 👉 wie Dezentralität, Eigenverantwortung und gemeinsamer Purpose neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen 👉 weshalb Technologie und Menschlichkeit keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig stärken können 👉 welche Rolle Führungskräfte dabei spielen, Räume für Vernetzung, Lernen und Entwicklung zu schaffen

Für mich wurde in diesem Gespräch deutlich, dass die Zukunft der Arbeit nicht in einzelnen Methoden oder Tools liegt, sondern in der Art und Weise, wie wir miteinander in Beziehung treten und gemeinsam gestalten. Unterschiedliche Akteure arbeiten oft in ihren eigenen Silos, wodurch die Idee für Big & Growing entstanden ist. Die zentrale Frage dabei war: Wie können wir Räume schaffen, in denen Menschen aus Wirtschaft, HR, Start-ups, Politik und Gesellschaft voneinander lernen und gemeinsam an Lösungen arbeiten? New Work kann nicht von einzelnen Personen oder Organisationen gestaltet werden kann. Es braucht Netzwerke, Communities und Orte des Austauschs, an denen unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und Neues entstehen darf. Technologie ist kein Selbstzweck. Sie kann Zusammenarbeit erleichtern, Vernetzung ermöglichen und Menschen dabei unterstützen, gemeinsam wirksamer zu werden. Entscheidend bleibt jedoch immer der Purpose – also die Frage, welchem gemeinsamen Ziel wir dienen wollen.

Veränderung entsteht häufig dort, wo Menschen vor Ort Verantwortung übernehmen, ihre Erfahrungen einbringen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Genau das macht auch den besonderen Charakter von Big & Growing aus. Gute Führung heute bedeutet immer stärker, Räume für Begegnung, Austausch und Zusammenarbeit zu schaffen. Denn die Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nicht allein lösen – sie brauchen kollektive Intelligenz und gemeinsames Handeln.

Big & Growing München | 17. November 2025

Ich freue mich sehr, in diesem Jahr als Chapter Lead das Festival nach München zu bringen.

🔗 Website: https://www.bigandgrowing.com/muenchen

Aktuell suchen wir noch: • Partner und Sponsoren • Speakerinnen und Speaker für Workshops und Impulse • Menschen, die Lust haben, Teil der Bewegung zu werden Mehr Infos und Kontaktmöglichkeiten findest du auf der München-Website.

🎟️ Tickets sind bereits erhältlich. Bis zum 31.08. gilt noch der Early-Bird-Preis.

Mehr über Dr. Tina Ruseva und Mentessa https://www.mentessa.ai https://www.linkedin.com/in/tinaruseva/ https://www.instagram.com/tinaruseva.live http://tinaruseva.com

Big & Growing New Work Festival http://bigandgrowing.com/manifesto http://bundesverbandnewwork.de https://www.youtube.com/@newworkfestival/

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Gern kannst du mir auch dein Feedback, Themenwünsche und deine Fragen schicken: kontakt@romymoeller.com oder über LinkedIn/Instagram

Transkript anzeigen

00:00:06: Hallo und herzlich willkommen beim Podcast Leadership To Go.

00:00:10: Der Podcast für alle Führungskräfte, Verantwortungsträgerinnen und HA-verantwortliche aus Unternehmen und Schulen die arbeiten und führen hinter Fragen und Neudenken wollen!

00:00:22: Ich bin Romi Möller und hier im Podcast teile ich mit dir Impulse & Tools zu dem Team New Work und Leadership – Für ein starkes Ich, für ein starken Team und für eine starke Gesellschaft.

00:00:37: Und jetzt geht es auch schon los mit der heutigen Folge!

00:00:40: Heute habe ich wieder eine Gästin bei mir im Podcast, und zwar Dr.

00:00:44: Tina Roseva – sie ist Gründerin von Mentesa und Initiatoren des Big and Growing New Work Festivals.

00:00:51: und genau darüber sprechen wir heute.

00:00:54: Über die Frage was New Work eigentlich bedeutet?

00:00:57: Wie aus einer Idee eine Bewegung entstehen kann Und warum ist heute mehr denn je Räume braucht, in denen Menschen organisationsübergreifend zusammenkommen?

00:01:07: Voneinander lernen und gemeinsam Zukunft gestalten.

00:01:11: Wenn du dich also fragst wie New York jenseits von BuzzWords gelebt werden kann was Communities und Netzwerke dabei bewirken um weshalb Austausch über die eigene Organisation hinaus Immer wichtiger wird, dann bekommst du in dieser Folge viele spannende Perspektiven und Einblicke.

00:01:28: Und damit wünsche ich dir jetzt ganz viel Spaß beim Zuhören der Episode Nummer onehundertfünfzehn!

00:01:36: Bevor wir gleich in das Gespräch einsteigen möchte ich noch etwas persönliches mit ihr teilen.

00:01:41: Und zwar freue ich mich sehr dass ich als Chapter-Lied des Big and Growing New Work Festival wieder nach München holen darf und am siebzehnten, elften werden wir hier gemeinsam einen Raum schaffen in dem Menschen aus unterschiedlichen Organisationen zusammenkommen sich austauschen und voneinander lernen.

00:02:00: Aktuell suche ich noch Partner die das Festival unterstützen möchten und damit auch die Vision sowie Speakerinnen und Speakers die Lust haben ein Workshop oder Impulse beizutragen.

00:02:11: alle Informationen dazu findest du in den Schonuts.

00:02:14: Und natürlich wenn Du jetzt denkst Ich möchte als Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei sein, dann markiere dir schon jetzt den Tag in deinem Kalender.

00:02:22: Und sichere dir auch gern deinen Ticket!

00:02:24: Bis zum einundreißigsten August gilt noch der Early Bird Preis und vielleicht sehen wir uns spätestens am siebzehnten Elften beim Big and Growing New Work Festival.

00:02:34: Damit steigen wir jetzt ein und erklären dir was das Big & Growing New.

00:02:41: Und damit herzlich willkommen zur neuen Leadership to Go Folge, wie ich eben schon angekündigt habe.

00:02:46: Habe ich heute Tina zu Gast?

00:02:48: Herzlich Willkommen Tina!

00:02:49: Hallo

00:02:50: Romy!

00:02:51: So und bevor wir direkt in das Thema starten gibt es natürlich meine Check-in Frage und ich hab mir heute folgende für dich ausgesucht was hat dich in letzter Zeit besonders inspiriert?

00:03:05: Oh, inspiriert.

00:03:08: Was eine schöne Frage, ich glaube die Frage muss man sich jeden Morgen beim Aufstehen stellen oder?

00:03:13: So startet man ganz anders in den Tag.

00:03:17: In letzter Zeit inspiriert mich an mein Oper sehr als erste Idee.

00:03:23: der ist mittlerweile zweiundneunzig und super fit und viel in Bewegung.

00:03:30: Und ich mag es einfach sehr zu beobachten, wie viele Enkelkinder er mit jedem Jahr um sich käuft.

00:03:37: Ich denke mir in diesem Sinne auch sehr was macht denn Erfolg aus?

00:03:44: Was macht eine erfolgreiche Karriere aus und was möchte man am Ende des Lebens sozusagen oder nach einem ganz langen Leben von sich erzählen können.

00:03:54: Das inspiriert mich also dass ihr das so hinkriegt Und vor allem, weil er das ganz bewusst sein ganzes Leben lang oder zumindest den Teil an dem ich mich erinnern kann uns allen als Rat gegeben hat.

00:04:07: Dass das Wichtige ist für ihn und dass es ganz wichtig ist quasi das Leben so hinzunehmen wie es ist.

00:04:16: Ich mag es.

00:04:17: Es inspiriert mich jemanden zu sehen der genau das lebt was für ihn wichtig ist.

00:04:23: Das ist ja eigentlich eine sehr, sehr schöne Überleitung zu unserem Thema.

00:04:27: Weil wie können wir eigentlich ein Leben gestalten, in dem wir unsere Bedürfnisse und unsere Vision leben können?

00:04:33: Und da ist auch ein ganz wichtiger Bestandteil die Arbeit!

00:04:37: Auch das Thema Inspiration was wir auf jeden Fall hoffentlich beim Big and Growing bekommen.

00:04:42: bevor wir aber auf das Thema sozusagen eingehen Würde ich dich erst mal bitten, wer bist du eigentlich?

00:04:49: Was müssen die Zuhörerinnen unbedingt über dich wissen damit sie sich erstmal so ein bisschen einordnen können.

00:04:55: Ja also diejenige die mich kennen wissen dass mir Gesellschaft super wichtig ist und das ich Kekunternehmerin bin und diese beiden sind nicht immer so gut verheiratet.

00:05:07: Also entweder ist man im kapitalistischen Sinne gewinnorientierend unterwegs oder man ist aktivistisch unterwegs und schaut wie man sich herausgabt, eben ganz salopp gesagt und ich versuche beides zu machen.

00:05:22: Ich glaube Technologie befähigt uns beides zum Machen und deswegen sollte es weder soziale Unternehmen geben die nicht effizient sind noch effiziente Unternehmen die sich auf ihre Wirkung aufeinander setzen.

00:05:41: Und das ist was mich besonders macht, ich bin in Tech sehr zu Hause und Informatikerin.

00:05:45: Ich habe mehrere Tech-Unternehmen gegründet aktuell für ich Mentessa im siebzen Jahr als Plattform für Kompetenzmanagement.

00:05:54: man nutzt uns für kleine Mentoringprogramme aber auch für die ganz große quasi Big Picture Vernetzung von Mitarbeitenden mit dem richtigen Mentortraining oder Job im Konzern.

00:06:05: Und ich mache das unheimlich gerne, weil als Frau Migrantin und als sehr engagierte Person ganz viele dieser Angebote in meinen ersten Schritten im Job vermisst habe.

00:06:20: Genau, so ein bisschen.

00:06:21: Ansonsten wohne ich in München.

00:06:23: Ich habe zwei Kinder.

00:06:25: Die ältere kommt bald aus Kanada zurück.

00:06:28: Sie ist mittlerweile siebzehn und ich vermisse sie.

00:06:31: Und genau!

00:06:33: Ich stehe auch sehr viel für Frauen und was wir machen können.

00:06:36: Ich glaube diese Bewegung sollte man nie aufhören zu unterstützen Denn die Frauenrechte, die Gleichberechtigung überhaupt und Chancengleichheit in der Gesellschaft ist keine Selbstverständlichkeit.

00:06:55: Und das ist noch ein Grund was mich in meiner Arbeit mit Mentessa damals beim Beginn Growing aber auch insgesamt in meinem Dasein sehr antreibt.

00:07:04: ich sehe da schon die Rolle von Unternehmerinnen aber auch meine persönliche Darin als Mutter von Zweiteachtern

00:07:11: Und damit darf ich noch ein bisschen was ergänzen, und zwar dass du ja die Initiatoren vom Big and Growing bist.

00:07:17: Worüber wir auch heute vor allem reden möchten.

00:07:20: Und gleichzeitig finde ich hast Du ja schon etwas angesprochen wo eigentlich immer ein Spannungsfeld wahrgenommen wird.

00:07:27: Können wir uns entweder um People kümmern oder können wir uns irgendwie in den Profit kümmern?

00:07:32: Ich sage mal das ist so ein Missverständnis weil ich glaube... Das habe ich bei Dir jetzt auch herausgehört.

00:07:38: Es gibt was, wo wir es vereinen können.

00:07:40: Wir können Profitabe sein und wir können auch menschlich und sozial als Organisationen sein – uns muss auch beides sein!

00:07:47: Weil ich sage immer eine soziale Organisation die keinen Profit am Ende hat wird nicht den Menschen stärken können weil da irgendwann auch gekündigt wird.

00:07:55: Und wie können wir eigentlich so eine Organisation gestalten dass die Menschen wirken können für das was sie gerne stehen wollen?

00:08:01: Du hast ja jetzt auch gesagt was dich antreibt.

00:08:04: Wie können wir da Effizienz sein so dass wir gemeinsam wirklich wirksam sind.

00:08:10: Durchaus, also Technologie ist ja kein Selbstzweck und auch ein people-orientiertes Business ist kein Selbstzeck sondern der einzige Purpose von dem Ganzen ist immer das wir es ein bisschen besser haben.

00:08:23: Egal was wir gründen ob das ein Verein ist, ob das eine Text-Startup ist, Ob das eine Nachbarschaftsinitiative ist oder ein neue Hobbyclub oder ein FEMA Founder's Breakfast Der Sinn des Ganzen ist es ja immer irgendwie ein Problem anzusprechen, etwas was es nicht gibt.

00:08:41: Anzubieten damit am Ende es alle besser haben.

00:08:46: und ich glaube in diesem Bereich hat man rund um die Pandemie besonders ganz viel gesagt.

00:08:53: Ich war damals mit meinem ersten Buch unterwegs Big Heart Ventures Und das kam sehr gut an weil Zeit geist Das meiste sagte sehe ich heute sehr wenig implementiert.

00:09:05: Zwar verändert sich unser Verständnis von Führung, von Zusammenarbeit.

00:09:09: Wir wissen mehr wir haben mehr Bücher geschrieben und gekauft Und nichtsdestotrotz in den Meetings die wir haben In den Beziehungen mit Menschen um uns herum ob geschäftliche oder private persönlichen Betreiben Ist das immer noch sehr selten der Fall dass man Tatsächlich, ich sage jetzt nicht people or the technology first sondern purpose getrieben.

00:09:35: Schaut wie können wir es denn alle nach diesem Meeting?

00:09:38: Nach dieser Runde?

00:09:39: Nach diese Aktivität?

00:09:40: Nach diesem Umsatz?

00:09:41: Nach dem Vertrag besser haben?

00:09:43: und ich glaube darauf kommt es an und nur darauf!

00:09:47: Dann würde ich das mal gleich als Aufhänger nehmen, du sagst so wir gründen um etwas besser zu machen oder ein Problem zu lösen.

00:09:54: Du hast ja die Big and Growing Bewegung initiiert und sozusagen damit ja auch gegründet.

00:10:01: was war denn für dich vielleicht?

00:10:03: Etwas was du besser machen wolltest damit oder welches Problem du lösen möchtest?

00:10:06: aus welcher Motivation heraus ist diese Idee eigentlich entstanden?

00:10:12: das Bicking Growing New York Festival gemeinsam gestartet mit Mentessa, und Mentessa ist wirklich eine Tech-Plattform wo man Sachen machen kann damit wir besser miteinander arbeiten können und chancengerechter in der Arbeitswelt sind.

00:10:29: Ich habe aber nach einem Monat festgestellt die Technologie wird nicht das Problem sein Informatikerin, ich kenne mich super gut aus auch mit KI.

00:10:38: Ich habe in diesem Bereich auch promoviert und ich hab meine Diplomarbeit im KI geschrieben bei Siemens.

00:10:44: also ich wusste was läuft und dass es technologisch eine Lösung gibt?

00:10:50: Ich habe aber sofort festgestellt bei den ersten Gesprächen mit potentiellen Kunden, bei den Ersten Pitches zu Menschen die in Unternehmen arbeiten Führungskräften oder Personal entwickeln dass eigentlich ein riesengroßer Kulturwandel verhindern wird, dass man diese Technologie eine Chance geben wird.

00:11:12: Und ich hatte quasi dieses Tech-Herz... Ich hatte aber auch eine Coaching-Kausbildung und in dieser Coachingkausbildung habe ich zum ersten Mal Personal erkennen gelernt und ich hab wirklich dadurch festgestellt die beiden Welten reden nicht miteinander.

00:11:27: also ich bin

00:11:27: mit meinem

00:11:28: Unternehmen in diesem Zwiespalt unterwegs gibt es zur Zukunft der Arbeit, entweder HR-Konferenzen oder unsere Startup-Textkonferencen.

00:11:39: Und HR gehen nicht zu bits and pretzels und startups gehen nicht so zukunftspersonal.

00:11:45: also das ist jetzt ein paar Jahre her.

00:11:47: Das beendet sich zum Club ein bisschen aber im Grunde diese beiden Silos Und ich habe mir gedacht, wir brauchen doch so ein Space und Open Space.

00:11:56: Das war das Erste was als Idee war wo man miteinander im Austausch sendet.

00:12:00: Und zwar alle beteiligten Personen.

00:12:03: und welche sind es?

00:12:05: Welche spüren die Auswirkungen von der Veränderung der Arbeitswelt?

00:12:10: Alle!

00:12:11: So habe ich in den letzten Jahren zusammen mit meiner guten Freundin damals Galina Bankova das erste Beginn-Growing organisiert.

00:12:19: Wir haben uns tatsächlich dafür eingesetzt, möglichst viele Akteure aus allen Zielgruppen zusammenzubringen.

00:12:28: Aus der Politik, aus der Wirtschaft und aus der Kulturszene.

00:12:31: Startups!

00:12:32: Wir hatten über tausend Besucher ganz viele Locations und ganz viele verschiedene Perspektiven dazu was sich ändern muss, was man sich wünscht.

00:12:46: was an diesen sieben Tagen damals, die wir gemacht haben war die Erkenntnis alle wünschen sich verschiedene Sachen aber alle wollen dass es besser wird und ich glaube das ist ein guter gemeinsamer Nenner.

00:12:57: Und so ein bisschen ist dazu gekommen auch aus der Not auch deswegen weil es so eine Plattform nicht gab und das war auch die Entscheidung warum das Beginn Growing so geworden ist wie es ist zwar eine dezentrale Konferenz, eine die nicht das Ziel hatte einmal im Jahr fünftausend Leute zu sammeln sondern über das Jahr hinweg überall in deutschsprachigen Raum.

00:13:20: In verschiedenen Chaptern, in verschiedenen Regionen Menschen zusammenzubringen die sich was unterstützen können.

00:13:28: gleichzeitig unterstützt auch ein Aspekt der Arbeit als Phänomen und zwar sie ist sehr regional geprägt.

00:13:37: Das heißt, in Hamburg, München und Stuttgart gibt es unterschiedliche Unternehmen, unterschiedliche Jobs, unterschiedlichen Rahmenbedingungen, unterschiedlich Werte teilweise.

00:13:47: Und das macht ja gar keinen Sinn, Arbeit zu lösen mit einer großen zentralen Konferenz sondern genauso wie die Lösung in der Zukunft der Arbeit dezentral sein soll.

00:13:58: Genauso musste auch Beginn growing dezental werden!

00:14:01: Und so aus diesen Überlegungen ist es das geworden, was du heute kennst und übernimmst.

00:14:08: Und vielleicht da schon mal für die Zuhörerinnen, die noch nie etwas von diesem Big and Crying gewirkt haben.

00:14:14: Du hast das ja in München gestartet.

00:14:16: mittlerweile?

00:14:18: Ist es in Hamburg, in der Region Ruhr, Frankfurt, Stuttgart, Leipzig und jetzt auch ab diesem Jahr wieder im München...

00:14:25: Genau!

00:14:26: Wir hatten zeitweise Chapters in Basel, Südtirol.

00:14:31: Wir hatten sogar irgendwo noch in der Schweiz, was mir jetzt den Namen nicht einfällt.

00:14:36: Das Zürich war noch im Berlin?

00:14:39: Zür

00:14:39: ich war auch aber es gab auch noch etwas.

00:14:41: in der schweiz berlin gab es nur ein Jahr.

00:14:44: naja auf jeden fall jeder der sich meldet und der quasi zu der mission gebast hat hatte sich auch er kämpft so einen chapter aufzumachen.

00:14:59: Vor allem bei diesem Festival bin ich vor allem auf die ganzen Beziehungen stolz, also dass ihr euch darüber kennengelernt habt.

00:15:08: Zum Beispiel wie toll ist es mit Evelyn unser erster Chapterlead in Hamburg?

00:15:13: Das ist übrigens die größte und erfolgreichste Big and Growing Edition mit der größten und sehr aktivsten Community in Deutschland.

00:15:23: Mit Evelyn habe ich super erfolgreich zusammengearbeitet im Rahmen von Big & Growing Drei, vier Jahre bis wir es zum ersten Mal in Person kennengelernt haben.

00:15:32: Mittlerweile ist es so dass ich nicht mehr beim Beginn Growing dabei bin.

00:15:36: Ich habe es initiiert und ich bin auch Mitgründerin des Bundesverbanden Work Und vor drei, vier Jahren haben wir das quasi in die Welt gesetzt.

00:15:47: Als ich vor zwei Jahren nicht von beiden Organisationen verabschiedet habe, hab' ich das Beijing Rowing Festival dem Bundesverband New Work gespendet.

00:15:56: Das heißt mittlerweile bin ich ganz raus und nichtsdestotrotz dadurch dass wir zusammen gearbeitet haben, dass wir so von den Werten her zusammen matchen und einfach auch Erfahrungen miteinander gesammelt haben sind wir bis heute regelmäßig in Kontakt und erzählen uns was ist und was kann man sich unterstützen?

00:16:15: Ich glaube Man kann sehr, sehr viel über Arbeit und Führung und Newark erzählt aber Mende kommt es darauf an.

00:16:23: Können wir zusammen was auf die Beine stellen?

00:16:26: Was die Welt ein bisschen besser macht und dieses Besser kann mehr Spaß haben.

00:16:31: Es kann mehr Geld für irgendwelche Initiativen sein wenn das Ehrenamt ist Aber es kann auch einen Problem lösen Und dass ist das was zusammenschweißt Und das hat mich einfach umgehauen.

00:16:41: Jedes Mal, wenn ich erfahre, wer sich da mit wem kennengelernt hat und jahrelang danach – weil mittlerweile sind es sieben-einhalb Jahren seit dem ersten mal – jahrelang danach erfahr' ich wieder und wieder was diese Menschen zusammengemacht haben!

00:16:57: Das macht mich sehr glücklich.

00:16:58: Irgendwie ist dieser Kenntnis doch da?

00:17:01: Dass alles, was es gibt von jemandem ausgedacht worden ist und jede Beziehung mit irgendeiner anderen beginnt.

00:17:09: Und das ist, glaube ich eine schöne Vision für die Zukunft der Arbeit, für unser Miteinander – und das hat mich so beim Beginn bei euch angetrieben!

00:17:17: Ich habe jetzt zwei Impulse da rausgenommen... Ein Hauptsatz, den man zu Big and Growing auch sagen könnte.

00:17:25: Und wenn man so seine Entstehungsgeschichte oder Entstehhungsidee gehört hat ist es ein Raum zu schaffen wo wir nicht übereinander reden sondern miteinander und alle die sozusagen ja beteiligt sein müssen um etwas zu verändern das wenn ich mensilos sind sozusagen zusammenzubringen.

00:17:42: Ja

00:17:43: und auch da so die Haltung jeder bringt was mit Jeden einzelnen können wir ein großes Puzzle gemeinsam bauen.

00:17:52: Und der zweite Aspekt, der mir jetzt gekommen ist... Ich habe heute die Podcastfolge aufgenommen, die sozusagen noch vor deiner ausgestrahlt wird und da geht es um Soziokratie.

00:18:02: Also vielleicht haben jetzt die Zuhörerinnen auch diese schon gehört.

00:18:05: Und zwar um Sozio-Kratie in Schule.

00:18:08: aber das kann ja auch jeder anderen Organisation sein.

00:18:10: Und Leander hat gesagt was ganz wichtig ist den Purpose in dem Mittelpunkt zu stellen und das Ego rauszunehmen.

00:18:19: Und er hat diese Schule aufgebaut, ist jetzt letztes Jahr mit seinem Co.

00:18:23: rausgegangen und das Schönste was für ihn war.

00:18:26: Da habe ich so eine Paralle entdeckt, dass er gesagt hat... Das System Schule funktioniert unabhängig von den beiden weiter, weil der Purpose Mittelpunkt steht und sozusagen diese Zusammenarbeit weiter angestaltet wird.

00:18:39: Und es hängt der Erfolg und die Wirksamkeit hängt nicht von einzelnen Personen ab, sondern von dem wie man gemeinsam etwas gestaltet.

00:18:47: Und das hast du ja auch gesagt.

00:18:48: Ja also Big & Quirin hängt an mir

00:18:51: so,

00:18:52: sondern... Es kann einfach vor Menschen, die sich damit auch identifizieren weitergetragen werden.

00:18:59: Und es geht darum, die Bewegung großzumachen und ja vielleicht auch

00:19:04: den eigenen Karriere damit.

00:19:06: Exakt!

00:19:07: Und weißt du Romy?

00:19:08: Da muss ich eine Lanze für Tech brechen.

00:19:13: Die Art und Weise wie wir das heute ermöglichen können ist in dem wir alles was an Tech

00:19:19: da ist

00:19:19: nutzen um diese Zusammenarbeit von einzelnen Personen möglichst unabhängig zu machen.

00:19:25: Zum Beispiel, als nach dem ersten Erfolg von BeginnGrowing, als ich Evelyn kennengelernt habe, habe ich direkt Rahmenverträge aufgestellt für eventuelle Chapterleads die quasi die Marke nutzen wollen.

00:19:40: In diesem war die Nutzung der Marke zum Beispiel geklärt, dass man keine AfD-Demo damit machen kann als Speaking Rowing sondern das ist eben für diese Art von Veranstaltungen nach diesen Prinzipien zusammenstellt.

00:19:52: dann haben wir auf der Webseite einen Manifesto veröffentlicht ich hoffe du verlinkst es in den Show Notes

00:19:59: wo

00:19:59: diese Grundsätze dieser Purpose erklärt ist damit man auch irgendwas Handfestes hat.

00:20:05: Dann haben wir uns überlegt, wie kann das jeder denn unabhängig von den anderen betreiben?

00:20:13: Und Schritt für Schritt mit viel Google Docs und Sharing Rides und Templates etc.

00:20:19: Haben wir eben diesen Weg geebnet dass jeder sich mit dem einbringen kann was man an dem Standort ist und mit dem Netzwerk hat Und dadurch entsteht etwas, was größer ist als die Summe der einzelnen Teile.

00:20:36: Denn ich wäre nie in der Lage genau mit der gleichen Wucht eine Veranstaltung in Hamburg zu organisieren wie das in München gemacht habe.

00:20:46: Ich werde nie so gut vernetzt Denn Transformationsleuten und H.A.

00:20:51: und einfach die Aktivistenwirtschaft und Politik in Stuttgart, wie das hier zum Beispiel in München war als unsere Konferenz von Digitalministerin Judith Gerlach damals eröffnet worden ist.

00:21:03: aber indem ich das für andere ermögliche sprechen wir mehr über Arbeit und gestalten mehr.

00:21:09: Und ich hatte damals diese Idee nicht nur über Newark reden sondern Newark sein Und für mich war das drei ganz, ganz zentrale Teile.

00:21:20: Also das eine ist eben dieses Ego-Element dass ich als Speakerin sehr oft erlebe und das nervt nicht jedes Mal mit der Bühne.

00:21:30: also die Bühnen setzt ja Menschen voneinander ab und ich wollte unbedingt das bei einem Big and Growing alle mitgestalten damit sie auch ein bisschen

00:21:41: das

00:21:41: Endergebnis, Verantwortung zu haben und sich dadurch mehr einsetzen und einbringen.

00:21:49: Dass man auch versteht wie Arbeit wird nicht den Politikern

00:21:53: überlassen werden

00:21:54: kann, sondern dass jede von uns eine Rolle dafür spielt wie die Teamzusammenarbeit ist, wie wir uns hier miteinander behandeln oder effizient sind wie die Führungskultur ist.

00:22:09: Also nicht jeder kann alles verändern, aber jeder spielt dazu eine Sache.

00:22:14: Das zweite war dass es eben möglichst offen ist.

00:22:18: das Ergebnis also ganz viele Konferenzen leiden ja unter dem Druck Es ist eine große Halle sind ganz viel Geld im Spiel und deswegen muss am Ende genau bestimmte Dinge passieren damit quasi man das gekaufte Ergebnis bekommt macht den Lösungsraum kleiner.

00:22:37: Und mir war es ganz wichtig, dass beim Big and Growing zum Beispiel sich alle möglichen Partner melden können und sagen

00:22:43: können hey

00:22:44: wir würden gerne beim Big & Growing teilnehmen und zwar als Stage Host und wir haben mit diesem Konzept Stage Host das Programm auf einmal im zweiten Jahr auf zwei Wochen ausgedehnt.

00:22:56: Stage Host ist wenn man sagt okay ich werde bei mir in meinen Räumlichkeiten Das Programm organisieren.

00:23:03: Und du verstehst, dass man dadurch auch viel mehr Manpower hat und viel mehr Ressourcen als quasi ein Mensch überblicken kann aber gleichzeitig die Verantwortung, die Macht abgibt dazu was dann passieren muss.

00:23:18: Alle Beteiligten müssen das klar werden damit es gut geht.

00:23:22: Und das Dritte war eben diese Dezentralität, damit es alles klappen kann.

00:23:27: Weil sobald ich sage, nee ihr kommt jetzt alle nach München oder wir machen das immer über meine Excel-Tabelle dann scheitert die Effizienz wird uns da im Wege stehen und dann wird's nicht so schön und toll sein.

00:23:41: also... Ach!

00:23:45: Ich steigere mich da richtig ein.

00:23:47: Ich liebe das was aus dem Festival passiert ist Unheimlich tolle Menschen kennengelernt, mit all denen habe ich bis heute was zu tun und das auf einer unkomplizierten Basis die eine vertragliche Beziehung nie ermöglicht hätte.

00:24:05: Ich hab auch darüber ein Buch geschrieben – ich muss gar nichts!

00:24:08: Also wie toll, wie viel besser wir in Gemeinschaften, wie viele effizienter wir in so einer soziokratischen Verstandenheit Umgebung arbeiten können, weil wir nicht über jedes geben und nebenverhandeln müssen was ich dann zurück bekomme oder zu erwarten habe.

00:24:25: Und das kann aber nur dann passieren wenn der Proposymittelpunkt ist auch wenn das Regelwerk für alle klar und akzeptiert ist und dass es dann akzeptieren weil es fair ist uns niemand von den Beteiligten etwas mehr bekommt als

00:24:39: alle anderen.

00:24:41: Du hast jetzt eigentlich schon so ein bisschen die Frage beantwortet, die ich ja gleich noch stellen wollte und sie kamen schon immer mal so durch.

00:24:48: Nämlich was unterscheidet eigentlich die Big and Growing New Work Festival?

00:24:54: Ich will gar nicht Konferenz sagen von klassischen Konferenzen und ich kann es ja vielleicht einfach mal so zusammenfassen und dann darfst du gerne noch ergänzen das Dezentrale dieses Miteinander und vor allem auch aus diesen verschiedenen Perspektiven, also die sie los aufzubrechen.

00:25:13: Das sozusagen nicht das einzelne Ego sondern dieses Mitteinander- und der Purpose im Mittelpunkt steht und sozusagen dieses offene Ergebnis und dass jeder daran teilhaben kann was ja auch so verstehe ich immer New Work.

00:25:30: Wir verteilen die Macht, damit sie genau da sitzt wo die Kompetenz liegt und nicht der sozusagen ich entscheide alles sondern Es kann sozusagen das Wissen zusammengetragen werden und da sind wir viel, viel besser und wirksamer.

00:25:46: Gibt es noch einen Punkt wo du sagst Rumi dem würde ich auch noch ergänzen um nochmal so zu sagen was unterscheidet das Ganze damit auch wenn ihr zuhört und sagt wäre das vielleicht ein interessantes Format für mich auch sagen können ja damit identifiziere ich nicht.

00:26:01: Nein Du hast genau die drei Punkte genannt der Zentrale inklusiv untergehen.

00:26:07: Vielleicht ergänzt sich trotzdem etwas, das was daraus folgt ist eine unheimliche Dichte an Möglichkeiten neue Beziehungen zu knüpfen.

00:26:17: Unheimlich sich inspirieren zu lassen, neue Kontakte zu knupfen und zwar so wie viele andere Konferenzen die anders organisiert sind.

00:26:25: es wollen aber es einfach aufgrund ihrer Struktur nicht schaffen.

00:26:31: Und das ist was ich glaube jeder pick and growing Teilnehmender irgendwo in Deutschland, in der Republik gespürt hat.

00:26:40: Und das ist, glaube ich, der Grund, was auszuprobieren.

00:26:43: Gleichzeitig möchte ich sagen... Seit dem Jahr zweizehn hat sich natürlich extrem viel getan!

00:26:49: Also wir waren der Vorreiter von dieser Denkokultur, Open Space und Unkomferenz.

00:26:55: und eigentlich woher kommt das Beginn-Growing?

00:26:58: Von zwei Sachen.

00:26:59: Ich war als Decke ganz, ganz vor vielen Jahren, vor zwei Jahrzehnten auf meinem ersten Backcamp.

00:27:06: Das war ja genau das.

00:27:08: Und dann war ich sehr lange bei Toastmasters und das ist eine amerikanische NGO, die tatsächlich selbst organisiert läuft.

00:27:15: Ich war jedes Mal unheimlich inspiriert bei jedem Meeting wie gut es läuft ohne dass jemand in Charge ist.

00:27:22: Das kostet eine Handvoll Euros pro Jahr für alle.

00:27:25: also das ist auch nicht mit irgendwelchen Ressourcen ausgestattet.

00:27:29: Nichtsdestotraus gab's immer ein Agenda und alles was tiptop und es gab Speaker und es gibt Zeugnis und es hat Trainingmaterialien diese Dinge.

00:27:37: Und deswegen ist das Beginnrowing nicht einfach etwas, wo man hingeht und guckt was passiert sondern es ist tatsächlich eine sehr zielorientierte also eine sehr purpose getriebene ich würde sagen Format von Menschen die Arbeit verbessern wollen.

00:27:52: und nochmal das Appell das ist kein Job H.A.-Nur oder nur von Führungskräften, sondern eine Aufgabe von jedem von uns.

00:28:01: Denn die Art und Weise wie wir arbeiten ist die Art and Weise wie wird die Welt gestalten?

00:28:07: Wie sollen wir Klimawandel, Demokratie retten all diese großen Themen, die erfordern Organisationen?

00:28:12: Die kann man nicht frei beruflich irgendwie als Nebenjob alleine Organisieren.

00:28:19: Dafür braucht es gewalte Power und deswegen freue ich mich, dass es solche Beispiele gibt für Soziokratie der Schule oder Umkunftsferenzen mittlerweile mehr selbstorganisierte Unternehmen.

00:28:31: das ist nicht einfach!

00:28:32: Es ist nicht einfacher, es ist Mehrarbeit aber wir reden heute darüber weil wir mit Technologie diese Mehrarbeit diese Verträge diese Berechtigungen diese ja einfach Beziehungen besser effizienter Managing können und dadurch der Raum entsteht, dass wir es doch schaffen.

00:28:56: Und ich glaube das ist ja auch das Spannende?

00:28:58: Ja also du hast es ja schon so ein bisschen zwischen den Zahlen gesagt, dass ich jetzt für dieses Jahr München übernommen habe als Chapter-Lied.

00:29:06: Ich finde es so spannend, wie schnell auch über diese Technologie ich ja mit den ganzen anderen Chapters sozusagen in Kontakt bin.

00:29:16: Morgen telefoniere ich mit dem Chapter-Lied Frankfurt weil auch da muss man nicht jedes Rad neu erfinden.

00:29:21: Ich habe mich ein wenig an der Agenda von Frankfurt und ich glaube das ist ja aufwichtig für die Zukunft der Arbeit zu nicht zu sagen hey wir müssen alles alleine machen sondern Wie können wir eigentlich voneinander lernen?

00:29:34: Und an der Stelle alle Zuhörer, die jetzt sagen okay.

00:29:37: Wir machen auch beim Bickering München mit dieses Jahr es wird kein zwei Wochen Programm geben.

00:29:43: Ich glaube da wäre ich in der Arbeit ein wenig untergegangen.

00:29:48: Es wird einen kompakten Tag geben.

00:29:50: aber das ist ja auch das Schöne, dass sozusagen ja auch die Haltung vom Bickeryn da ist und sagt Wir haben eine gemeinsame Vision, die uns antreibt.

00:30:01: Aber die Ausgestaltung, also natürlich das Dezentrale, das Inklusive und das Agile sind Werte, die alle vertreten müssen und ob es aber ein Nachmittag oder eine ganze Woche macht.

00:30:12: Leipzig macht ja fünf Tage.

00:30:15: Ob es zwei Tage oder jetzt wie einen Tag in München ist, darf je nachdem, wie ist die Bedingung?

00:30:20: Wie sind die Ressourcen?

00:30:21: Wer ist dabei?

00:30:22: Und was kann da entstehen?

00:30:24: Ich glaube mit diesem Lösungsoffen und auch daran, an der Umsetzung zu gehen kann auch vieles dann Neues noch ermöglichen.

00:30:31: Absolut!

00:30:31: Das ist Schlüssel.

00:30:32: Übrigens was mir einfällt ist wir haben von den Pandemie-Editionen von Big and Growing ganz viele tolle Videoaufzeichnungen wirklich in hoher Qualität auf YouTube auf unserem New York Festival Kanal gesammelt.

00:30:48: vielleicht heißt du den Link aber da kann man so ein bisschen Luft schnuppern was es für Themen sind, auch wenn die Inhaltler mittlerweile bis zu fünf Jahre alt sind.

00:30:58: Kann man ja auch die Vielfalt an Persönlichkeiten sehen?

00:31:01: Es gibt Top-Influencer, es gibt Politiker aber es gibt zum Beispiel Studenten, die ihre Projektarbeit präsentieren und ich glaube das ist am meisten New Work oder die Arbeit in Gemeinschaft von allen Ideen vereinfacht gesagt denn am Ende ist jeder da Und jeder möchte nützlich sein und alles, was passiert ist das einzige, was hätte passieren können.

00:31:28: Von daher ob zwei Wochen ein Tag einen Nachmittag hatten wir mal in Dresden oder sowas.

00:31:35: Das ist ja alternativlos.

00:31:39: Ja?

00:31:39: Das ist etwas passieren kann.

00:31:42: Und vielleicht ist das auch eine Einladung die wir auch mitgeben können oder Bank von Big and Growing.

00:31:46: Vieles darf entstehen.

00:31:47: Wir dürfen miteinander reden.

00:31:48: Wir durften Sachen kopieren Kann für sich gucken, so wie du jetzt auch gesagt hast.

00:31:54: Was liegt eigentlich in meinem Wirk-Reis?

00:31:57: Manchmal ist auch die Community sehr, sehr hilfreich.

00:32:00: Also ich bin ja jetzt auch... Ich bin schon sehr stark in der Vorbereitung und das kann auch manchmal ein Eintrittsfenster zu sein.

00:32:08: Und ich glaube wenn mir jemand im März gesagt hätte dass ich eine eindägige Konferenz organisiere, dann habe ich gesagt du spinnst wohl!

00:32:17: Und manchmal auch einfach mutig zu sagen okay ich gehe was an und ich vertraue darauf, dass über Beziehung etwas entstehen kann

00:32:25: Und auch über seine Rolle hinauszuwachsen, zum Beispiel als wir das erste Mal Beginngrowing gemacht haben.

00:32:32: Habe ich die Webseite gemacht.

00:32:33: also ich war der Webmaster und wollte eine gestandene Speakerin und mehrfache Unternehmerin wahr?

00:32:38: Also Ich habe nicht den Chef gespielt sondern ich hab wirklich die Seite programmiert und alles möglich gemacht.

00:32:46: Ich habe zu meiner Partnerin damals gesagt und du bist die Event Managerin.

00:32:50: Und natürlich kann man ja auch böse sein, wenn man quasi auch super erfolgreich ist und nicht als Event Managering gelten möchte.

00:32:57: aber so dieses Rollenverständnis und zu sagen hier ist jetzt ein Problem und wir wollen das

00:33:01: anpacken.

00:33:02: was braucht es denn für Rollen?

00:33:04: damit es passiert.

00:33:05: Das ist auch eine Webseite, jemand muss auf die Event-Organisation ein Auge haben.

00:33:11: Jemand muss Voluntärsorganisieren, dann ist man halt Volunteermanager oder sowas obwohl man im Echtleben CEO ist Personal oder was auch immer.

00:33:20: Wir sind mehr als unsere Stellenbeschreibungen wir sind mehr also unsere Jobs.

00:33:25: der Job kann sich verändern die Stellen Beschreibung sowieso Leute mit KI nicht erst sondern seit es überhaupt Arbeit gibt, verändern wir unsere Berufsfelder und unsere Fähigkeiten.

00:33:36: Als Menschen verändern wie uns die ganze Zeit also Frauen noch mehr weil wir auch über verschiedene gesellschaftlichen Rollen immer mal wieder über uns hinauswachsen müssen.

00:33:47: Und da den Hut aufzuziehen so sagen ich mache jetzt eine Konferenz das habe ich schon sehr oft erlebt mit dem ganzen Chapter-Liedern und auf einmal sagen sie oh!

00:33:56: Das war so gut.

00:33:57: Ich mach jetzt dieses Jahr noch eins.

00:34:00: Hey, es ergibt sich dann was daraus.

00:34:02: Also wenn man so einen Weg einschlägt, dann überrascht man sich auch selber Es ist ein toller Toller Aufruf von dir, dass sich Menschen einbringen und vielleicht mal ein Chapter mit dir, mitorganisieren oder sich als Voluntär einbringen und einfach bei dem Event unterstützen.

00:34:20: Oder mal sich wagen und sagen hey ich habe noch nie vor Leuten gesprochen und eigentlich hab' ich Angst davor aber vielleicht bewerbe ich mich nicht mit einem Talk oder was weil ich interessante Ergebnisse präsentieren möchte oder mich eben wagen möchte ein Problem anzusprechen.

00:34:35: was auch immer.

00:34:36: Ich glaube genau das ist Arbeit.

00:34:38: es verändert sich alles über uns um uns herum Und wir müssen auch fähig sein, dem zu stellen.

00:34:48: Das können wir nur machen wenn wir uns eben in dieser Gemeinschaft gleichwertig fühlen und so ein bisschen Flexibilität haben dank dessen dass das Ergebnis offen ist.

00:34:58: Ich bin Romy ich bin dir so dankbar also dir und allen anderen Chapterleads weil keine Bewegung von einer Person alleine organisiert werden kann vor allem nicht so eine Anspruchsvolle Bewegung über das langweiligste Thema des Lebens für viele Menschen.

00:35:21: Arbeit, so was Spannendes zu machen und so etwas Cooles und so was Lustiges.

00:35:26: Dass es einfach wächst und der Name ist Programm.

00:35:30: Ich bin euch so dankbar dass ihr den Ball aufnehmt und ich bin einfach in von euch allen und ich wünsche dir ganz viel Spaß.

00:35:38: Ich möchte das umheimlich gerne erleben, und ich drücke die Daumen dass es dir auch Spaß macht damit es weiterhin so wachsen kann.

00:35:47: Das kann ich auf jeden Fall bestätigen, dass es mir sehr viel Spaß macht.

00:35:50: Und wenn wir jetzt schon dabei sind, dass du sagst das hat bei einer Person gestartet mittlerweile gibt's die Bewegung seit sieben Jahren Wir haben eben die städtischen aufgezählt und was da alles daraus entstanden ist würde ich so ein bisschen den Blick in die Zukunft mit dir werfen wollen.

00:36:04: und wenn wir noch mal sieben Jahre drauf schlagen Was würdest du sagen?

00:36:11: Wo wünschst du dir Big & Coing?

00:36:13: und auch das darf so ein bisschen lösungsoffen sein.

00:36:15: Jetzt muss ich ein bisschen rechnen, jetzt sind wir bei sechsundzwanzig also es ist dann dreihunddreißig wenn wir sozusagen zwei tausend dreihunddreizig nochmal über Big & Cooing sprechen.

00:36:24: was würdest Du da gerne am liebsten sagen wollen?

00:36:29: Ich könnte natürlich die Vision von Evelyn mit euch teilen, die eines Tages mir erzählt hat ich möchte gerne dass es Big and Growing in jedem kleinsten Standort gibt so wie es eine Feuerwehr gibt.

00:36:42: Ich wünsche mir aber eigentlich noch ein Schritt weiter das irgendwann diese Vision Big & Growing also dass Menschen empowered sind und sie mehr sind als Ein Job, eine Karriere einunternehmen.

00:36:56: Sondern dass sie eben stark sind und mutig sein können und Probleme lösen können zusammen.

00:37:02: Dass das so sehr zur Realität in der Arbeitswelt geworden ist, dass man das Festival irgendwie gar nicht mehr braucht oder dass es sowas ist wie eine wie eine Klassenfahrt wo man nostalgisch über die Vergangenheit der alten Arbeitswelt miteinander quasi sich versammelt.

00:37:25: Aber wäre es nicht toll, wenn wir endlich diesen ganzen Unsinn den wir noch in Unternehmen betreiben unter der Entschuldigung von ja Notwendigkeit und Recht und Verantwortung uns einfach mal Menschen so behandeln wie sie sind Big and growing und Arbeit als das nehmen was ist Probleme lösen und die Welt besser machen.

00:37:48: Also das wäre mein innigster Wunsch, und ich glaube jede Big and Growing Edition jedes Event ist ein klitzekleines Schritt dahin weil die Menschen heraus Geister draus gehen.

00:37:59: sie erzählen darüber Sie trauen sich dann vielleicht nicht für immer anders zu agieren aber für ein paar Wochen Monate Und das ist wie man wann die betreibt.

00:38:11: Das ist ja auch ob wir jetzt noch mal so schön Wirk zu verbinden, weil ich sage immer New Work, da treibt ja Purpose an.

00:38:16: Aber wenn der Purpose erfüllt ist, braucht es vielleicht dann diese Initiative nicht und vielleicht gibt es dann eine neue.

00:38:24: Und wir schauen mal ob wir das in den nächsten sieben Jahren so schaffen, dass es gleich ein bisschen weniger davon braucht, weil schon einfach so viel existiert.

00:38:34: Ja, ist ein langer Weg aber Daumen sind getrübt!

00:38:37: Ich hau ein bisschen auf die Zeit, deshalb meine Frage an dich.

00:38:41: Gibt es etwas was wir noch nicht angesprochen oder ausgesprochen haben?

00:38:45: wahrscheinlich ganz viel?

00:38:47: Aber gibt es noch etwas das wir jetzt unbedingt hier in der Folge teilen müssen?

00:38:52: Nein!

00:38:53: Es ist einfach nur nochmal der Aufruf auch wenn ich nicht mehr persönlich dabei bin Macht mit, bringt euch ein.

00:39:01: und auch wenn nicht als Speaker oder Partner oder Sponsor, wenn ihr beim Event dabei seid.

00:39:06: Seid ihr wirklich dabei?

00:39:08: Fragt die Leute um euch herum wofür sie stehen was sie wollen unterstützt Sie mit dem was ihr könnt und so entsteht viel mehr als man denkt.

00:39:20: also das ist meine letzten Worte

00:39:23: Und damit können wir einen Ausblick geben.

00:39:25: Also in München wird es am siebzehnten Elften stattfinden, die ganzen Informationen findet ihr auch schon uns in den Links.

00:39:32: Stuttgart-Meinig wird auch dieses Jahr noch im Herbst stattfinden.

00:39:35: Leipzig ist Januar siebenundzwanzig schon geplant.

00:39:38: also guckt da gerne auf der Big and Growing Seite.

00:39:43: Städte machen jedes Jahr ein Event.

00:39:45: Also, falls ihr das verpasst habt, könnt ihr euch schon sozusagen für das nächste Jahr das Vormerken damit auch nicht nur hier sozusagen München erwähnt wird sondern auch die anderen Städten weil wir eine gemeinsame Bewegung sind und damit würde ich sagen Tina geben wir in unseren gemeinsamen Checkout, die ich erwarte noch drei Sätze zum starken Ich, zum starkem Team und zur starken Gesellschaft.

00:40:07: und damit starten wir mit dem starken.

00:40:10: Und zwar eine klare Mission stärkt mich weil.

00:40:24: Wow, Romy!

00:40:24: Du hast jetzt tiefgründige Fragen mit Gebreit für Checkout.

00:40:29: Eine klare mission stärkt sich weil sie den Weg dorthin nicht in Frage stellt.

00:40:38: Starkes Team gemeinsam Zukunft zu gestalten stärkt Teamsweil

00:40:48: Weil jeder am Ergebnis teilhabt und somit mehr verantwortlich dafür

00:40:56: Und so starken Gesellschaft.

00:40:58: Verbindungen, stärken Gesellschaft weil...

00:41:04: Weil keiner alles kann aber jeder etwas!

00:41:08: Das ist doch ein wunderschönes Schlusswort würde ich sagen.

00:41:11: und diese Energie nehmen wir mit in unseren Alltag nach morgen um zum Big and Growing Festival Ich danke dir Tina A. Dass du das Big and Growing initiiert hast, dass das entstehen konnte und B auch für deine Zeit und deine Einblicke in die letzten Jahre vom Big & Growing.

00:41:28: Danke Rommi!

00:41:28: Viel Spaß und vielen Dank meinerseits auch!

00:41:32: Ich hoffe natürlich, dass ich dir wieder einige Impulse mitgeben konnte und vielleicht haben wir dich auch inspiriert.

00:41:37: Und du magst jetzt auch am Big and Growing New Work Festival im November in München teilnehmen!

00:41:42: Wenn das der Fall ist findest du alle Informationen zur Agenda zum Ablauf usw.

00:41:47: Im Link in den Schonelots.

00:41:49: dort findest Du auch den Link zum Ticketkauf.

00:41:51: sicher dir also am besten schon jetzt deinem Platz.

00:41:56: Jetzt kommt erst einmal eine kleine Sommerpause in meinem Podcast.

00:42:00: Das heißt, die nächste Folge erscheint erst im August wieder!

00:42:04: Wenn du diese nicht verpassen möchtest, abonniere am besten dem Podcast so dass du gleich informiert wirst und damit wünsche ich dir jetzt erstmal einen guten Sommer und eine gute Woche und wir hören uns im August wider.

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