#122 Verantwortung gemeinsam gestalten - ein Gespräch mit Rebecca Kramer und Kerstin Schramm von Sonett
Shownotes
In der heutigen Podcast-Folge spreche ich mit Kerstin Schramm und Rebecca Kramer, den beiden Geschäftsführerinnen von Sonett, Pionier für ökologische Wasch- und Reinigungsmittel. Sonett gehört einer Stiftung und kann weder verkauft noch vererbt werden - im Mittelpunkt steht nicht der Gewinn, sondern die Verantwortung für Mensch und Natur. Wir sprechen darüber, wie dieser Unternehmenszweck im Alltag Orientierung gibt, wie die beiden Verantwortung als Doppelspitze teilen und wie Mitverantwortung im ganzen Unternehmen entsteht.
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00:00:06: Hallo und herzlich willkommen beim Podcast Leadership To Go.
00:00:10: Der Podcast für alle Führungskräfte, Verantwortungsträgerinnen und HA-verantwortliche aus Unternehmen und Schulen die arbeiten und führen hinter Fragen und neu denken wollen!
00:00:22: Ich bin Romi Möller und hier im Podcast teile ich mit dir Impulse & Tools zu dem Team New Work und Leadership – Für ein starkes Ich, für ein starkives Team und für eine starke Gesellschaft.
00:00:38: Jetzt geht es auch schon los mit der heutigen Folge.
00:00:42: Ich habe wieder zwei Gäste heute im Podcast und zwar Rebecca Kramer und Kerstin Schramm.
00:00:48: Beide sind sie Geschäftsführerinnen von SONETT!
00:00:52: SONNETT ist ein Pionier für ökologische Reinigungs- und Waschmittel.
00:00:58: Was SONLETT für mich so besonders macht, sieht man aber nicht auf der Flasche.
00:01:02: Das Unternehmen gehört einer Stiftung – es kann weder verkauft noch vererbt werden.
00:01:08: Es gehört sozusagen sich selbst.
00:01:12: Es geht nicht darum möglichst viel Gewinn zu machen, sondern um Verantwortung für Mensch und Natur.
00:01:17: Und genau darüber spreche ich heute mit Rebecca Kerstin.
00:01:22: Wir sprechen über den Unternehmensweg und was das im Alltag bedeutet, wie sie Entscheidung treffen und wie Führung bei ihnen um Unternehmen gelebt wird.
00:01:32: Denn bei Sonet wird Verantwortung geteilt und Entscheidungen werden gemeinsam getroffen.
00:01:37: Für mich war die Folge auf jeden Fall sehr inspirierend und berührend weil man zum einen merkt, welche Haltung bei SONETT gelebt wird und wie die Strukturen um Prozesse genau das unterstützen.
00:01:50: Und damit wünsche ich dir jetzt ganz viel Freude beim Zuhören der Episode Nummer onehundertzwanzig!
00:02:00: Und damit herzlich willkommen zur nächsten Leadership To Go Podcast Folge.
00:02:04: Ich freue mich sehr dass sich heute Kerstin und Rebecca hier begrüßen darf.
00:02:08: schön, dass ihr da seid.
00:02:10: Vielen Dank für die Einladung.
00:02:12: Wir freuen uns auch.
00:02:14: Ich habe euch ja schon eben verraten, dass wir erstmal gemeinsam einchecken wollen und ich hab mir folgende Frage zum Check-in für euch rausgesucht.
00:02:25: Welcher Wert ist dir persönlich wichtig?
00:02:29: Und wie zeigst du ihn durch dein Handel?
00:02:36: Du soll ich!
00:02:37: Ja, kannst du mich anzeigen.
00:02:39: Also... Mir ist besonders der Wert der Partnerschaftlichkeit wichtig.
00:02:46: Das finde ich ganz, ganz wichtig.
00:02:48: Es ist auch insgesamt ins Onett ganz wichtig.
00:02:50: da können wir später noch mal drauf.
00:02:53: und da Partnerschaft nicht in einem
00:02:56: romantischen
00:02:58: Kontext gedacht sondern Partnerschaft wirklich auch etwas an dem man gegenseitig wachsen kann Und ich denke das wird es hier im täglichen Miteinander
00:03:10: immer
00:03:11: wieder
00:03:11: neu
00:03:12: proben und üben und leben.
00:03:17: Bei mir ist es vielleicht ein bisschen abstrakter, aber als Wert erachte ich sehr wenn man einen Sinn für etwas entwickeln kann also auf unterschiedlichen Ebenen.
00:03:28: Aber wird man sich befähigt einen Sinn dafür das was gerade anstehende für der Aufgabe oder jetzt eben auch eine Partnerschaft zu entwickeln sich sensibilisiert sozusagen.
00:03:43: das achte ich als großen Wert.
00:03:47: Ich danke euch fürs Einchecken und ihr habt ja schon die Brücke geschlagen zu unserem Gespräch.
00:03:52: Die Frage ist nicht irgendwie hergegriffen, sondern so nett hat ja ganz viele Werte, die ihr auch ganz bewusst lebt.
00:04:00: Ihr beide habt schon gesagt Rebecca im Tu-Die-Partnerschaftlichkeit All das sehe ich ja auch bei so net bevor wir damals gleich tief eintauchen.
00:04:12: Vielleicht mögt ihr euch einmal kurz vorstellen, wer seid ihr?
00:04:16: Was habt ihr vielleicht gemacht und was sollten die Zuhörerinnen unbedingt von euch wissen, bevor wir in das Gespräch einsteigen?
00:04:25: Vielleicht stelle ich gerade ein, weil das ist eine Überleitung zu den gerade ebengesagten.
00:04:32: Also ich bin Kerstin jetzt fast vierundfünfzig seit zehn Jahren bei Sonet seit vier Jahren in der Geschäftsführung war aber sehr lange in einem anderen Unternehmen tätig fast achtzehn Jahre und Das war auch bis zum gewissen Moment gut.
00:04:52: Aber da hat mir dann wirklich auch die Sinnhaftigkeit gefehlt Und ich habe mich auf die Suche gemacht nach einer neuen Aufgabe.
00:05:02: Ich bin dann eben im Jahr zwei Jahrzehnte zu Sonnet gekommen, das war schon auch etwas Eindeutiges für mich, nachdem ich hier mal in Sonnett eine Führung bekommen hatte und da ging es Rebecca... Das kann ich vorwegnehmen, ganz ähnlich dass man ja so Momente im Leben hat wo man feststellt, ah ja aber hier habe ich was mit zu tun.
00:05:29: Da kommt mir etwas entgegen, was mich anspricht und genau so bin ich dann auch zu Sonnet gekommen.
00:05:40: Gut Rebekah
00:05:40: Kraver!
00:05:41: Ich bin seit im Jahr zwei Tausend vierzehn
00:05:44: bei Sonnett,
00:05:44: hab da in Außendienst
00:05:46: angefangen
00:05:47: also beim
00:05:48: Baden-Württemberg und Bayern unterwegs.
00:05:50: Bin eben mit der Kerstin jetzt seit zweieinzwanzig in der Geschäftsführung Genau.
00:05:57: Und
00:05:59: ähnlich wie die Kerstin das erzählt hat, gibt es ja im Leben
00:06:02: Momente
00:06:03: wo man ... Wie ein Erkennen hat davon wo man hingehört.
00:06:07: und
00:06:08: mir ging das so als ich zu so nett kam.
00:06:10: Ich kenne so net schon ganz ganz lang.
00:06:12: also ich bin so ein bisschen so bio-kind.
00:06:14: Also
00:06:15: bin
00:06:16: groß geworden in einem Haushalt wo eben Bioernährung ganz wichtig war war auch auf einer Waldorfschule.
00:06:22: also kommen eigentlich aus so nem'.
00:06:26: Ich sage jetzt mal ein bisschen, vielleicht auch Hippiehaus heißt.
00:06:30: Genau.
00:06:32: Das heißt dadurch kann ich natürlich bestimmte Sachen auch schon aber dann zu merken oder zu erkennen das ist der Platz wo ich tätig sein will.
00:06:41: Ich glaube dass es auch einen ganz ganz besonderer Wert weil wir es vorhin von Werten
00:06:45: hat.
00:06:48: Jetzt habt ihr ja schon beide so angesprochen, dass ich will es mal vielleicht so formulieren das so nett euch irgendwie auch gerufen hat.
00:06:54: Ja und ihr da sozusagen euren Platz gefunden habt.
00:06:57: So nett wurde ja, neunzehundsebzig korrigiert mich wenn's falsch ist.
00:07:00: Ihr nickt okay?
00:07:01: Äh ja aus einem ganz bestimmten Grund auch gegründet und nicht um ein Unternehmen aufzubauen um Gewinn zu maximieren sondern um ja auch... dem Menschen und der Natur zu dienen, so würde ich es formulieren.
00:07:16: Vielleicht könnt ihr uns dazu noch einen Kontext geben sozusagen was steckt dahinter?
00:07:22: Und vor allem wie macht sich das auch heute also dieser Sinn der Organisation bemerkbar?
00:07:30: um wie lebt ihr das konkret im Alter?
00:07:33: Ja also so nett wurde wie du schon gesagt hast, die Ursprünge lagen nochmal zehn Jahre ungefähr früher, und zwar Ende der Sechzigerjahre.
00:07:46: Und zwar war es damals so dass sie in Deutschland die Flüsse übergeschäumt sind.
00:07:51: Also die Haushalte hatten die Waschmaschinen nach dem Krieg und es wurde aber
00:07:57: rein
00:07:59: mit schwerabbaubaren Waschmitteln gewaschen.
00:08:05: Das machte sich dann eben darin bemerkbar das wir diese Wasserverschmutzung hatten Wasserforschung betrieben in Herichschritt von einem Wissenschaftler.
00:08:16: Das war der Johannes Schnor und er hat festgestellt, dass nicht nur das Grundwasser sondern auch das Trinkwasser von diesen nichtabbaubaren Tensiden kontaminiert war und er hat gesagt, das geht so nicht mehr weiter.
00:08:28: Wir brauchen eine neue Art des
00:08:30: Waschens.".
00:08:31: Und was dann ein großes Glück war, dass er das nicht nur erkannt hat sondern dass er es auch noch gleich entwickelt hat und zwar ist das das Waschen im Baukastensystem Und da geht es eben darum, dass man getrennte Komponenten
00:08:45: hat.
00:08:45: Man
00:08:46: hat einmal ein Waschmittel getrennt davon einen Entherter der je nach Wasserhärte eingesetzt wird und getrenmt davon ein Gleichkomplex, der je zu Verschmutzungsgrad der Wäsche eingesetzt oder bei Weißerwäsche.
00:09:01: Das war im Endeffekt dieser Anfangspunkt
00:09:04: von Sonne.
00:09:05: Zehn Jahre
00:09:06: später
00:09:06: wurde so net dann gekründet.
00:09:08: Vielleicht wirst du da jetzt einfach weitermachen?
00:09:12: Und genau, siebenundsiebzig von Werner Geibel.
00:09:15: Nächstes Jahr werden wir fünfzig und der Werner GEIBEL hat nur Pulverprodukte gehabt und da ist dann so nicht auch so Ende der Jahr achtziger Anfang neunziger in eine existenzielle Krise geraten Weil er war sehr konsequent, es gibt da so einen Satz den er geprägt hat.
00:09:33: Was ja auch stimmt ich fahre kein Wasser durch die Gegend.
00:09:37: aber das hatte eben zur Folge dass die Kundschaft abgesprungen ist weil sie natürlich auch Flüssigprodukte wollten und auch ein anderes Sortiment Und in dieser existenziellen Krise in der Sonnet steckte haben dann der Gehertheit Und da muss man sagen, die zwei haben sich in einem sozialen Arbeitskontext schon gekannt.
00:10:01: Sie ist Chemikerin und er kommt aus der Wirtschaft.
00:10:08: Die haben gesagt wir arbeiten jetzt eben mit Menschen mit Assistenzbedarf sind immer von außen von Geldern irgendwie abhängig.
00:10:17: und so nett könnte auch helfen, dass wir was erbildschaften können um da nicht mehr eben in dieser auch ein bisschen unwürdigen Lage zu sein.
00:10:31: Und natürlich haben die beiden und das ist eben auch ein Hauptimpuls gewesen etwas von so nett verstanden.
00:10:37: wenn man die heute jetzt fragen würde dann sagen sie ja wie haben wir es dem Unternehmenswesen von so net verstanden?
00:10:45: Von der Not des Wassers.
00:10:48: Ich hatte damals, also nicht damals damals aber als ich eingestiegen bin
00:10:53: so ein
00:10:53: Aha-Erlebnis.
00:10:54: Man möchte ja wenn man wäscht und reinigt dass es sauber ist ne?
00:10:59: Also der Mensch der als Kulturt hat das Waschen ja sozusagen entwickelt hat er möchte es sauer haben er möchte ordentlich haben dass man sich wohl fühlt.
00:11:09: Aber dann den Gedanken, ja die Produkte, die ich benutze, die sollten auch für die Umwelt sauber sein und die Umwelt nicht verschmutzen.
00:11:18: Und da eben auch Bewusstsein zu schaffen mit guten Produkten in die Welt zu gehen, die zu verbreiten so dass das Wasser sich auch freut wenn die guten Produkte wieder ins Erdreich kommen.
00:11:32: Gerhardt und Beate haben eben das Produktsortiment erweitert, sondern sie haben auch neben der Ökologie noch zwei weitere Felder sozusagen inauguriert und das einmal ist es die Verantwortung im Sozialen.
00:11:50: Also da kommen wir vielleicht später noch drauf in unsere partnerschaftliche Führung als Prinzip aber auch den Umgang mit Kapital.
00:11:58: So nett ist ja jetzt seit Jahrzehntausend auch eine Stiftung und kann nicht verkauft werden, kann nicht vererbt
00:12:05: werden.
00:12:06: Und wir können als Geschäftsführende auch eben keine Privatentnahmen
00:12:12: tätigen.".
00:12:14: So gibt es diese drei Säulen neben der Ökologie.
00:12:20: Ich fand jetzt einen Satz oder eher eigentlich eine Frage von dir total schön.
00:12:24: so freut sich das Wasser!
00:12:28: Ich sag immer so, Organisationen die einen ganz tiefen Sinn haben und gegründet worden sind weil sie irgendwie der Gesellschaft dienen wollen.
00:12:37: Der Weltdienen wollen.
00:12:39: Die können eigentlich immer ganz klar wie den Purpose befragen.
00:12:44: Wenn ihr Entscheidungen in einer Organisation treffen müsst stellt euch vor dass jetzt der Purpose mit am Meeting Tisch... Wie würde der antworten?
00:12:52: So ein... Ihr habt ja eigentlich eine ganz klare Frage im Raum, die ihr wahrscheinlich auch dann bei jeder Entscheidung wie mit nutzen könnt.
00:12:59: Wenn wir diese Entscheidung treffen freut sich das Wasser oder nein?
00:13:02: und damit bekommen ja Organisation ne ganz klaren Richtung nicht einengend aber als Leutschstern und das ist für mich mal der Purpose.
00:13:11: Das hat mich gerade total berührt, als du das gesagt hast!
00:13:16: Ja, man muss vielleicht sagen also in so net ist tatsächlich auch schon gibt es schon ein geflügeltes Wort und das ist ob etwas zu nett gemäß ist.
00:13:26: Also weil wir einfach grundsätzlich davon ausgehen auf die partnerschaftliche Führung oder die Art und Weise wie wir zusammenarbeiten wollen
00:13:35: Die kann
00:13:35: nur gelingen wenn wir die Orientierung an.
00:13:39: du nennst das Purpose Wir wir nennen das das Ideal oder die Sache oder eben einfach auch nur so nett, also und das ist immer der Punkt wo wir uns wieder ein können.
00:13:51: Als man wirklich fragt in wie weit bringt es uns ins Sonntweiter
00:13:59: passt es
00:13:59: für sonnett?
00:14:00: Es ist der richtige Weg und da ist es dann wirklich relativ egal wie man menschlich unterschiedlich ist oder wie man eben vielleicht auch in dem Moment Differenzen hat, weil das wieder der Punkt ist auf den man... oder die Sache ist, auf die man sich berufen kann.
00:14:16: An der man weiter gemeinsam entwickeln kann was das Richtige ist.
00:14:22: Oder auch nicht das Richtig.
00:14:24: Also daran entscheidet es sich ja dann auch was ist richtig und was ist nicht richtig in dem moment für so nett?
00:14:31: Und ich finde jetzt auch nur drei Aspekte hervorgehoben, die ja alle wichtig sind so.
00:14:39: People Planet Profit.
00:14:41: Ich sage immer jede gute soziale Organisation, die kein profit in Anführungsstrichen, das dürfen wir gleich auch nochmal diskutieren wenn wir sozusagen über die Eigentumsstrukturen auch bei euch sprechen man muss ja irgendwelche Gewinne machen.
00:14:56: unter dem Strich muss eine schwarze Zahl rauskommen weil ich sag mal wenn einer Organisation rote Zahlen produziert wird sie auch lange Also nicht lange leben und dann vielleicht auch nicht ökologisch wirken können oder auch sozial.
00:15:08: Dieser Planet-Bereich, wie agieren wir eigentlich für die Umwelt?
00:15:13: Und ihr habt ja auch schon gesagt so... Wie gehen wir sozial mit den Menschen um und auch mit unseren Partnerschaften?
00:15:20: Ich würde gerne deshalb mal erstmal in diesen Bereich eintauchen vom Profit weil ihr das ja schon angesprochen habt und es für mich auch ganz stark widerspiegelt wie der Unternehmensweg nämlich auch gesichert werden soll.
00:15:37: Ihr habt ja gesagt schon, dass die Sonnet in eine Stiftung überführt worden ist, war im Jahr zwei Tausend vierzehn.
00:15:44: Was kann man sich da konkret darunter vorstellen?
00:15:47: Welches Potenzial steckt vielleicht auch dahinter und welche Hürden gab es vielleicht auch?
00:15:54: Und was war der Grund, das man gesagt hat okay wir gehen diesen Schritt
00:15:58: Ich kann nicht anfangen und du holst mich dann weiter ab.
00:16:03: Also auch ganz am Anfang war es immer schon klar, auch für Gerhard und Beate ein Unternehmen gehört sich selbst.
00:16:11: Das gehört niemand anderem einer Person.
00:16:14: Und dementsprechend haben sie auch gehandelt.
00:16:17: Damals war so nett eine OHG, das heißt die waren gesammt schuldenrisch
00:16:21: haftend
00:16:21: bis ins Privatvermögen.
00:16:24: Diese sozusagen Haftung dieses Risiko des Privates haben die immer beibehalten Aber alle Anlagenmaschinen, das wurde quasi dem Unternehmen überschrieben.
00:16:38: Das ist gerade etwas Umgekehrtes wie man es sonst macht.
00:16:42: In der GmbH guckt man dass man aus der Haftung rauskommt.
00:16:46: Sie hatten eben dann nach der OVG auch das Unternehmen in den Gmbh überführt aber immer mit diesem in diesem umgedrehten Sinn.
00:16:54: Das heißt von Anfang an war klar Wir oder diese Net treuhänderisch führen, die müssen dafür sorgen dass eben die Ursprungsimpulse des Ursprungsmotiv weitergeführt wird in die Zukunft aber ohne persönlichen Profit.
00:17:16: Und alle Gewinne bleiben dann auch im Unternehmen können nicht herausgezogen werden, sodass eben schon von Anfang an gar keine Privatinteressen aufkommen können.
00:17:28: Und das ist... Ich kenne es von meiner Zeit in der anderen Arbeitswelt war das natürlich immer das Allerwichtigste wie kann ich den Gewinn maximieren?
00:17:40: Wie kann ich meine Boni bekommen und so weiter.
00:17:43: also das war ein ganz anderes Anreizsystem.
00:17:50: sehr klar, die Ausrichtung ist klar und es gibt da gar keine Versuchungen.
00:17:56: Und das empfinde ich persönlich als sehr bereichernd und dass man sich wirklich der Sache widmet und nicht irgendwelchen persönlichen Ambitionen was das Finanzielle anbelangt.
00:18:10: Genau wie du gesagt hast natürlich so wir brauchen Gewinne.
00:18:14: also wir sind ein wirtschaftlich sehr erfolgreiches Unternehmen aber wir arbeiten nicht für die Gewinn.
00:18:20: Also das ist natürlich schon auch nochmal ein Unterschied.
00:18:25: Und unser Hauptfokus ist, gute Produkte in die Welt zu bringen.
00:18:32: Das ist was wir versuchen so gut wie möglich zu machen.
00:18:36: und dann ist es immer wieder ganz spannend weil wir immer wieder gefragt werden, was ist denn euer Erfolg?
00:18:42: Und wir können da eigentlich gar
00:18:44: keine
00:18:45: Antwort wirklich drauf geben, weil das auch ein bisschen ein Wunder ist, dass wir so erfolgreich sind.
00:18:51: Wie wir es uns aber immer wieder erklären können, ist die Art und Weise wie wir arbeiten scheint eine bestimmte Wirkung zu haben.
00:19:00: Das heißt, wir gehen davon aus, das wirkt nach außen über die Produkte ohne jetzt besonders beworben werden
00:19:09: muss
00:19:09: und wir sowieso immer wieder erlebt haben, alles das was wir ganz vehement wollten.
00:19:16: Das hat meistens nicht funktioniert.
00:19:19: also man kann niemanden überreden ökologisch zu waschen und zu reinigen.
00:19:24: Es muss intrinsisch motiviert sein.
00:19:29: Ich achte mal sehr auf die Sprache und die Worte.
00:19:33: Ich fand's jetzt spannend, du hast zum einen ja gewinnt.
00:19:36: Du hast auch irgendwie Wirkung und Erfolg mit reingebracht.
00:19:39: Und ich glaube das ist total wichtig wenn wir so in diesem ... wie auch immer jetzt bringe ich das nächste Wort rein, Gewerk oder Verantwortungseigentum, pürpisgetriebene Unternehmen arbeiten.
00:19:51: So nochmal zu gucken was verbinden wir eigentlich mit Gewinn?
00:19:55: Was verbinden weh eigentlich mit Erfolg?
00:19:58: Weil ich sag mal an sich auch Geld ist ja erstmal per se weder positiv noch negativ.
00:20:03: Die Frage ist ja immer, was tun wir damit?
00:20:07: Ja?
00:20:07: Und so wie du es jetzt gesagt hast, ihr seid erfolgreich.
00:20:10: Ihr macht auch Gewinne!
00:20:12: Aber wie gehen wir damit um und das ist nicht so dass wir uns dann... Ich hab's der Freund schon gesagt als Geschäftsführerinnen bereichern wir uns wirklich was rausnehmen.
00:20:20: Das geht ja bei euch nicht so und ich würde euch immer unterstelle für braucht dir nicht die Stiftung.
00:20:24: Ihr habt die Haltung schon dahinter.
00:20:27: aber das ist mal ganz ganz wichtig und dass das nicht per se erstmal schlecht ist sondern dass wir unsere Fragen mit welcher Haltung gehen wir daran?
00:20:36: Als ich mich mit Verantwortungseigentum mehr beschäftigt habe, ist mir da auch – also wir vorhin auch schon bei Fragen waren zwei Fragen im Gedächtnis geblieben.
00:20:46: Vielleicht sollten wir nicht mehr fragen wie viel es möglich ist sondern wie viel genug ist und genug um Wirken zu können in unserem Unternehmensweg zu dienen ja?
00:20:56: Und dann dürfen wir auch erfolgreich sein und dürfen vielleicht auch viel verkaufen weil wir damit eine Wirkung haben einen Impact haben.
00:21:05: Ja, vielleicht müsste man aber trotzdem sagen von gutem müsste immer noch viel mehr möglich sein.
00:21:15: Also
00:21:15: wo sollte Wachstum stattfinden?
00:21:18: Wo positiv in die Welt hineingewirkt wird und eben nicht in irgendeiner Kriegsmaschinerie
00:21:25: oder
00:21:27: in irgendwelchen Konzernen, die ausbeuterisch arbeiten?
00:21:31: Das kann man sich ja auch immer überlegen.
00:21:33: Und ich muss noch mal kurz zum Verantwortungseigentum, wir hatten bis zum Juli einen Mitgeschäftsführer Oliver Groß und genau du hattest ja schon gesagt dass ihr ihn kennst oder mit ihm Kontakt wartest
00:21:47: und
00:21:49: er hat immer gesagt verantwortungseigentums
00:21:52: bedeutet
00:21:54: als Geschäftsführung das Eigentum an der Verantwortung weil ich gedacht habe, genau das ist es eigentlich hier.
00:22:04: Also Menschen die ein Unternehmen in Verantwortungseigentum führen haben das Eigentum an der Verantwortung
00:22:12: dürfen
00:22:13: sich für Verantwortung aktiv entscheiden.
00:22:17: Total schön und da halten wir schon vielleicht auch so diese Brücke zum Thema Partnerschaftlichkeit, du hast ja auch das schon reingebracht Rebecca beim Check-in.
00:22:29: Dass ihr partnerschaftlich zusammenarbeitet, partnerschaftliche führt und dass es ein ganz zentraler Wert bei so nett ist.
00:22:37: Und das hängt ja auch so ein bisschen mit den Eigentungsstrukturen würde ich jetzt mal sagen oder reingeben zusammen, wie ihr Verantwortung verteilt.
00:22:48: Vielleicht könnt ihr uns da mal erklären, was heißt das konkret?
00:22:53: Wie sieht partnerschaftliche Führung bei euch aus und wie werden vielleicht dann auch Entscheidungen getroffen.
00:23:00: Und wie übernimmt ihr täglichen die Verantwortung?
00:23:07: Ja also nicht nur wir an der Doppelspitze sozusagen führen partnerschaftlich sondern alle unsere Abteilungsleitungen sind doppelt besetzt Und das ist sozusagen ein Prinzip, dass wir davon ausgehen.
00:23:25: Jeder Mensch ist einseitig per See von Natur aus und ist sich meistens seiner Einseitigkeit auch nicht bewusst.
00:23:34: wenn ich aber jetzt einen Partner oder eine Partnerin an meiner Seite habe die vielleicht auch ganz anders ist als ich kommen da andere Aspekte mit rein.
00:23:43: Und das ist eben diese Kraft der partnerschaftlichen Führung und des Zusammenwirkens, dass man sich versucht nicht im persönlichen aber auch auf der Sachebene zu einigen und alle möglichen Aspechte reinbringt.
00:23:59: Das ganz andere was ich nicht habe vom anderen auch schätzen lernt als Agenzum und als Steigerungsmöglichkeit dessen was man vielleicht sonst nur alleine hinbekommen hätte, was auch schon sehr viel sein kann.
00:24:16: Aber wir wollen da eben auf dieses Prinzip hinaus dass man um sich weiterzuentwickeln heutzutage auch jemanden braucht der einem Spiegel ist und der eben auch etwas anderes vertritt das man selber vielleicht erstmal per se nicht hat.
00:24:33: Und dann kommt man zu ganz neuen Ideen zu neuen Ergebnissen.
00:24:38: Das ist, glaube ich eine Kraft insonett.
00:24:41: Eine Substanz die eben auch sehr stark wirksam ist über diese Struktur.
00:24:49: Da frage ich doch mal gleich neugierig nach wie würdet ihr sagen ergänzt ihr euch gegenseitig?
00:24:56: Wo challenget ihr euch?
00:24:58: vielleicht?
00:24:58: aber auch weil du gesagt hast ja also andersartigkeit ist ja immer da so Wir sind ja nicht geklot und Dieses Potenzial wollt ihr auch nutzen.
00:25:07: Wie merkt ihr das in eurer gemeinsamen Führung?
00:25:11: Das sind sehr
00:25:12: spannende Bereiche.
00:25:13: Ja, ja!
00:25:14: Also wir sind wirklich sehr, sehr unterschiedlich.
00:25:16: Ganz unterschiedlich und ich würde sagen, ich bin ein sehr pragmatischer, sehr imposiver Typ.
00:25:26: Ich brauche da ganz oft auch von der Kerstin den Spiegel zu sagen, du jetzt guckst bitte noch mal.
00:25:32: Bevor du jetzt wieder hier los ballas das ist natürlich ein bisschen übersteigert.
00:25:37: aber bevor Du jetzt wieder sofort hier los legst schau doch einfach nochmal kurz drauf.
00:25:42: wir müssen ist.
00:25:42: man muss es sich jetzt nochmal von der Seite anschauen und es sind meistens Seiten.
00:25:47: auf die Idee wäre ich überhaupt nicht gekommen Und das ist ja auch das was wir sagen in so netten.
00:25:52: also wenn ich
00:25:54: rein
00:25:54: aus dem Gefühl geben, umgebe ich mich automatisch immer nur mit Menschen, denen ich sehr
00:26:01: ähnlich bin.
00:26:01: Und
00:26:01: dann komme ich aber auch immer noch bis an einen bestimmten Punkt und kann den nie überwinden.
00:26:06: Wir sind wirklich grundunterschiedlich!
00:26:10: Ich bin viel lauter, ich bin viel...
00:26:13: Ja ich bin genau das Gegenteil.
00:26:17: Es sind wirklich Welt, die da aufeinander prallen
00:26:21: zwischendurch auf.
00:26:22: Und wenn ich zu lange brauche und überlege, noch abberge oder so, dann brauche ich eben auch die Kraft.
00:26:28: Die Bäcker hat zu sagen kommen aber jetzt gehen wir den Schritt weiter.
00:26:32: also wie ergänzen uns sehr gut und das ist oft reiben wir uns total.
00:26:40: Aber Reibungskraft erzeugt ja auch wieder Energie.
00:26:44: von daher es ist wirklich das Geheimnis Man darf sich auch mal aufregen über den anderen, man ist ja auch Mensch und kein Computer.
00:26:56: Aber dass wir uns immer einigen wollen.
00:26:58: das ist auch so ein Grundsatz hier die Einsichtsfähigkeit und der Einigungswille.
00:27:04: Wir werden immer zu was kommen weil die Basis ist klar, sie ist unbestritten Auf der können wir immer uns treffen und auch finden.
00:27:14: Nämlich dass wir hier eben zusammen für so nett
00:27:19: Ja,
00:27:20: die guten und richtigen Entscheidungen treffen wollen.
00:27:23: Und das ist das was uns eint.
00:27:25: Das steht immer über jeglicher auch mal persönlichen Dissonanz in dem man dann halt auch mal hat.
00:27:33: Es wird aber gar nicht anders gehen.
00:27:35: also man braucht diese Orientierung.
00:27:38: es würde sonst überhaupt nicht funktionieren und wir hatten das wirklich schon öfter dass
00:27:46: stark
00:27:46: gestritten haben und dann kam irgendwas von außen, wo eine
00:27:50: Entscheidung
00:27:50: gefordert war im Sinne von so nett.
00:27:53: Und dann spielt es wirklich keine Rolle mehr.
00:27:56: Das finde ich etwas was man auch lernen kann in einer Partnerschaftlichkeit.
00:28:01: Da kann man ja auf dankbar sein sich streiten zu dürfen oder sich miteinander um die richtigen Entscheidungen zu ringen Und dann aber trotzdem zu erleben, in dem Moment wo es umsonst geht.
00:28:17: Dann ist man eigentlich wieder geeint weil da geht's eben nicht mehr drum was findest du jetzt gut oder was finde ich gut sondern da gehts darum was braucht so nennt
00:28:26: und Da wird für mich eine Zukunftskompetenz von Leadership total deutlich.
00:28:32: Ich sag immer, Jugendkräfte müssen Lernenspannung zu halten und auszuhalten.
00:28:38: Und was eben schon gesagt so Reibung konflikt?
00:28:41: Und ich glaube genau da drin liegt ja das Potenzial für Entwicklung.
00:28:46: Wo wir gucken können, worum geht's jetzt?
00:28:48: und wie du es gesagt hast, für so nett dann letztendlich der nächste Entwicklungsschritt.
00:28:55: So wenn ich euch jetzt erlebe ... zusehen kann, zuhören kann.
00:28:58: Klingt das für mich sehr gefunden, harmonisch und auch ich habe schon eben so überlegt was ist das richtige Wort?
00:29:05: Ich würde sagen wahrscheinlich reif in diesem Abstand zu nehmen können Meta-Ebene.
00:29:13: Und so gucken okay was ist jetzt?
00:29:14: worum geht es uns letztendlich?
00:29:17: Was hat euch vielleicht dahingehend geholfen oder unterstützt?
00:29:22: Also ich kann mir vorstellen dass sich auch diese partnerschaftliche Führung finden muss.
00:29:29: Wenn ich es richtig im Kopf habe, habt ihr gesagt, seit zweiundzwanzig seid ihr in der Geschäftsführung beide zusammen so?
00:29:35: Also gab's da eine Begleitung?
00:29:39: Gab es irgendwas, wo ihr sagt, das hat uns geholfen und das können wir anderen Scherd-Leadership Teams mitgeben?
00:29:48: Da kann ich noch was... essentielles beitragen, was für mich sehr erhellend war.
00:29:55: Und zwar wenn man sich aufeinander einlässt und die Erfahrung machen kann der oder die andere zum Beispiel jetzt Rebecca, die erkennt, was in mir –was ich noch überhaupt nicht wusste– also jemand interessiert sich so sehr für mich dass da etwas eine Erkenntnis kommt oder ein Gedanke kommt mit dem ich mich dann identifizieren kann.
00:30:23: Ich fühle mich erkannt, das ist was total großartiges.
00:30:27: also das kommt über jede Metarebene auch hinweg wenn man wirklich in ein Verhältnis kommt.
00:30:36: es gibt jemanden und der weiß an einem Punkt mehr als ich in diesem Moment von mir selber Und das ist ein ganz großartiger Moment.
00:30:53: Das bildet den Boden des Substrat, dem
00:30:57: Humus,
00:30:58: dass man auch mal wildere Zeiten übersteht.
00:31:00: Es ist vielleicht dann auch wie eine Ehe, wo man sich die Dinge sagt aber eben von der Zugebandheit und einer wirklichen Partnerschaft auf Augenhöhe und da muss man sich zu nahe treten.
00:31:14: also das ist was wir uns gegenseitig gesagt haben.
00:31:19: Ich fordere das sogar ein, sag mir die Dinge.
00:31:23: Wenn dir was auffällt und ich bin dann so frei dass ich für mich das mitnehmen kann und überlegen kann okay was ist denn da wahr dran?
00:31:32: Und wenn man diese Erkenntnis über sich selber dann bilden
00:31:36: kann
00:31:37: Das ist ein erhebendes Moment.
00:31:39: Ja aber ich muss da jetzt noch
00:31:43: kurz
00:31:45: einfangen weil ich sagen würde Ich würde nämlich gerade sagen, es ist nicht harmonisch.
00:31:51: Es geht eigentlich auch gar nicht... ich würde nicht mal sagen dass es um Harmonie geht sondern es geht einmal darum, ich muss im anderen erkennen können der hat das gleiche Commitment wie ich für die Sache.
00:32:14: ich muss mich verlassen können.
00:32:16: Ich kann mich auf die Kerstin verlassen, egal was es ist.
00:32:20: Dann bin ich niemand der sagt, wenn die Kastin mir etwas spiegelt, dann finde ich das im ersten Moment erst mal blöd.
00:32:26: Da bin ich überhaupt nicht so, dass ich sage, super, dass du mir das gespiegelt hast?
00:32:31: Das finde ich richtig ätzend und dauert eine Weile.
00:32:35: Und
00:32:35: dann
00:32:35: muss ich das sagen... ...und dann komme ich auch nicht immer an den Punkt, dass sich sagt okay, du hattest recht!
00:32:41: Aber ich nehme's zumindest mit Lass es mir ein bisschen gehen.
00:32:47: Ich glaube, partnerschaftliche Führung braucht
00:32:50: immer
00:32:51: wieder... Also es braucht einmal eine Entscheidung dafür und man muss sich aber in dem immer wieder auch finden.
00:32:58: Und das ist überhaupt nichts Statisches!
00:33:03: Nur
00:33:03: so wie wir das hier zusammen hinbekommen und wir hatten da gute Vorbilder weil Gerhard und Beate wirklich auch sehr unterschiedlich sind und sich sehr viel gestritten haben, und sehr viel gerungen haben in den dreißig Jahren, in denen sie so nennt geführt haben.
00:33:22: Und ich glaube schon nur das was wir hinbekommen kann auch in dem Unternehmen wie neue
00:33:30: Keime schlagen.
00:33:31: alles was wir nicht hin bekommen wird halt nicht zustande kommen.
00:33:36: Ich würde gerne noch etwas ergänzen und zwar ist es Aber auch nicht entstreit, wie man das sonst langläufig kennt.
00:33:43: Sondern es ist wirklich ein Ringen um... Ich möchte mich verständlich machen!
00:33:50: Ich habe einmal eine Zugfahrt erlebt.
00:33:52: ich hoffe ich darf das aus dem Nähkästchen sparen
00:33:58: oder?
00:33:58: Sonst könnt ihr nachher den Streik lernen.
00:34:02: Mit den beiden da waren wir unterwegs nach Paris auf einem Messe Und dann ging es um eine Vorbereitung, mit Beate und Gerhard im Zug.
00:34:10: Ich saß gegenüber und das war wie beim Tennis Match dass ich immer mit dem Kopf hin und her gegangen bin weil
00:34:17: die
00:34:18: sind an einem ganz speziellen Punkt gewesen und dann hieß es immer ja aber erklär's mir doch nochmal dass ich dich verstehen kann.
00:34:24: da kam ne Erklärung Aber das habe ich noch nicht verstanden.
00:34:28: Dann kam wieder das Eine zum Anderen.
00:34:30: Das war wie ein
00:34:31: Hoch
00:34:32: also wie ein Hochleistungssport.
00:34:36: Und am Schluss war aber da, jetzt haben wir uns verstanden, wir sprechen vom Gleichen!
00:34:42: Wir sind nur von anderen Seiten gekommen.
00:34:44: und das zu erleben, das war auch hochkarätig.
00:34:48: Das hat mir wirklich imponiert und es ist deswegen kein Streit, sondern wirklich sich begreifbar zu machen so dass man im anderen dass es Verständnis findet, was man denn gemeint hat.
00:35:02: Und manchmal braucht's dann auch noch eben die Korrektur vom anderen wenn man selber noch nicht so genau erklären kann.
00:35:09: Ah das mal!
00:35:10: Genau das meinte ich.
00:35:12: Das ist etwas Tolles also eigentlich was Tolles und das is wirklich Führung hoch.
00:35:19: zwei würde ich mal sagen
00:35:21: Ich nehme Rebecca dein Feedback auf weil oh wie hab' ich mir da... Also ich sag ja immer da in Teams, wo keine Konflikte herrschen.
00:35:29: Da haben wir ein Thema.
00:35:30: Also wenn ich Teams begleite und sie fragt so, habt ihr Konflikt nun diese ganz positiv Nein sagen, sag ich okay dann haben wir jetzt ein Thema worüber wir sprechen können?
00:35:38: Weil dann ist anscheinend die psychologische Sicherheit nicht da oder diese Offenheit.
00:35:42: deshalb korrigiere vielleicht meine Harmonie oder ordne Sie ein.
00:35:48: Ich glaube was ich so wahrnehme ist wirklich diese Zugewandtheit psychologische Sicherheit, Offenheit.
00:35:58: Wir können es uns sagen und ja vielleicht triggert's mich auch und ich nehme das erst mal mit und es geht vielleicht gar nicht so sehr ums Recht haben sondern im Ding gucken was steckt dahinter?
00:36:09: Und wie kann ich den anderen verstehen?
00:36:13: Ja und man könnte doch vielleicht sozusagen fassen Ich würde sagen wir haben dem Bedingungslosen wählen
00:36:18: uns zu einigen
00:36:20: und ich glaube dass Würde das beschreiben, was auch die Basis ist?
00:36:26: Und ohne die Basiss würde es wirklich nicht funktionen.
00:36:31: Und sozusagen diese bedingungslose Einigung oder den Willen dazu... Ich habe ja auch auf eurer Unternehmensseite gelesen, sodass ihr Entscheidungen auch um Konsens trefft.
00:36:41: Jetzt habt ihr schon gesagt, so ihr seid im Scherdliederschiff und auch die Abteilung.
00:36:45: Und gleichzeitig seid ihr auch glaube ich mit den Abteilungen in unterschiedlichen Reisen organisiert oder einen Austausch... Vielleicht möcht ihr uns da auch noch mal sagen, wie wird sozusagen über die ganze Organisation und auch Verantwortung geteilt sichtbar gemacht?
00:37:01: Und wie kommt Ihr dazu Entscheidungen.
00:37:04: Also wir haben alle zwei Wochen, treffen wir uns mit den Abteilungsleitungen.
00:37:11: Da gibt es immer unterschiedliche Punkte, die wir thematisieren Und da kommen natürlich sozusagen auch von den Doppelspitzen auch schon, kommt Input rein und das ist immer sehr bewegt oft.
00:37:27: Auch sehr lebendig.
00:37:31: aber es ist eben das Tolle dass alle diese Ausrichtung haben.
00:37:37: okay ich spreche jetzt von meiner speziellen Abteilungs Identität heraus.
00:37:45: Das würde jetzt meine Abteilung aber am besten gut tun und dann sieht man, okay da gibt es ja noch andere die da drum herum sind und dann öffne ich mich und wenn das alle machen kommt man zu einem Ergebnis und alle sind eben dabei.
00:37:59: Ja und wir haben hier an unterschiedlichen Stellen stehen
00:38:03: Wahrnehmensverpflichtet.
00:38:06: Das heißt ist gar nicht nur auf die Abteilungs Leitungen oder Abteilungsleitenden gemünzt, sondern es geht wirklich darum.
00:38:18: Wenn mir etwas auffällt oder wenn etwas in einem Ungleichgewicht ist dann soll sich bitte jeder dazu verpflichtet fühlen.
00:38:28: Wenn ich etwas wahrgenommen habe das auch weiterzuleiten und dann versuchen wir da einen Weg miteinander zu finden.
00:38:36: Das heißt wir haben sehr viele Anregung immer wieder aus den Abteilungen einfach, weil die natürlich auch in ihren Bereichen diejenigen sind, die sich am besten auskennen.
00:38:47: Also ich brauche mich nicht unten an eine Maschine zu stellen, weil ich das überhaupt gar nicht kann oder ich kann keine so net Produkte produzieren wie es eben in der Produktion ist.
00:39:00: Das heißt wir sind ja auch darauf angewiesen.
00:39:02: damit wir die Produkte in die Welt bringen können brauchen wir ja all die unterschiedlichen Abteilungen, die es erst möglich machen.
00:39:11: Dass unsere Produkte in die Welt kommen und das zusammenzubringen.
00:39:17: Ich würde sagen, dass ist eigentlich wie ein bisschen übergeordnet die Aufgabe von uns.
00:39:23: Aber das tun und das leisten, da braucht es natürlich alle
00:39:30: Abteilung
00:39:30: miteinander.
00:39:34: Ich würde jetzt mal in die moderne Fachsprache, die ich immer in Organisation höre und den Leitbildern lesen.
00:39:40: Onaship.
00:39:41: Wir wollen Onasip fördern, wir wollen dass jeder Onashib übernimmt sozusagen das wenn jemand was wahr nimmt nicht zu sagt gehört jetzt nicht zum einen Aufgabenprofil sondern sagt hey das könnte uns weiter bringen oder das wäre wichtig dass wir ja dann mal genauer hinschauen.
00:39:58: für mich klingt es so dass das bei euch gelebt wird.
00:40:03: Was würdet ihr sagen, ermöglicht das?
00:40:07: Weil ich bin der Überzeugung, ohne Schiff kann man nicht verordnen.
00:40:11: Ohnachschiff kann nur von innen auch kommen und gibt es Darfaktoren, wo ihr sagt so... Dadurch wird es bei uns möglich und wir müssen das nicht jedem so... Also das war gesagt ist irgendwie so verpflichtet.
00:40:21: aber ich habe das Gefühl dass es irgendwie dieser DNA wenn ich sage Ich arbeite bei Sonnet dann mache ich das auch.
00:40:31: Es ist also wirklich, weil es veranlagert ist und weil's gelebt wird.
00:40:36: Also weil wir das von uns erwarten, weil so nett aufgebaut wurde – zumindest die letzten dreißig, fünfunddreißig Jahre – wenn wir neue Abteilungsleitungen
00:40:55: haben,
00:40:57: die kommen da rein.
00:41:00: wo wir
00:41:01: uns viel kommunizieren.
00:41:04: Aber ich würde auch
00:41:07: sagen, es gibt eine bestimmte formende Struktur.
00:41:10: Zum Beispiel treffen wir uns jeden Morgen um neun Uhr.
00:41:14: Da ist dann immer von jeder Abteilung nur in der Anführungsbrille also nur einer Abteilungsleitung
00:41:21: und da
00:41:22: wird einmal ganz kurz durchgegangen Was steht heute in meiner Abteilung an?
00:41:26: Das geht von wie viele Bestellungen haben wir, was geht raus.
00:41:30: Welche Lieferungen kommen
00:41:31: an
00:41:33: Rohstoffe oder Verpackungen?
00:41:37: Welche Abteilungen brauchen Hilfe?
00:41:39: und dann kann es eben sein.
00:41:40: Dann kommt eine Abteilungszeit und sagt
00:41:42: bei uns
00:41:43: sind irgendwie zwei Urlaube und eine Person ist jetzt noch krank geworden wer kann aushelfen?
00:41:50: Und dann wird überlegt in den anderen, überlegen die anderen Abteilungsleitenden auch.
00:41:54: Wen könnte ich denn in die Abteilung schicken?
00:41:57: Also ich würde schon sagen dass ein Bewusstsein dafür da ist
00:42:02: das
00:42:04: es nichts bringt wenn nicht nur auf meine Abteilungen schauen
00:42:08: sondern
00:42:08: dass es für uns alle immer nur etwas bringt Wenn wir wie das ganze im Blick haben und
00:42:15: da will und für den Anderen eben mitdenken.
00:42:17: Ich glaube das ist auch was Wesentliches.
00:42:20: Das heißt, da sind ganz viele klare Strukturen.
00:42:24: Meetings fangen bei uns pünktlich an und gehen nur eine bestimmte Zeit.
00:42:28: Es sind dann auch wieder vorbei.
00:42:30: Wir halten uns sehr stark an den Zeitrahmen, denen wir uns vorgegeben
00:42:34: haben.
00:42:37: Und es braucht wirklich immer auch eine bestimmten Anzahl an Menschen die natürlich etwas von dem Unternehmensideal verstehen oder was darin erkannt haben, weil sonst hüllt sich das irgendwann aus.
00:42:54: Also da sind wir natürlich darauf angewiesen und wir haben da viele Menschen die sich sehr aktiv dafür auch einsetzen in den Abteilungsleitungen.
00:43:06: also wie werden werde transportiert?
00:43:12: Ganz wichtige Punkte so die ich mal aus der Organisationsentwicklung Perspektive anschaue.
00:43:18: Kultur und Struktur müssen ineinandergreifen.
00:43:22: Es bringt nichts, wenn wir nur über Kultur reden aber letztendlich nicht die Strukturen schaffen damit dieses Verhalten tagtäglich möglich ist.
00:43:29: ja so wie du sagst Meetings oder Unterstützung.
00:43:33: Wer braucht heute vielleicht was?
00:43:36: Dass diese Struktur wichtig ist, gleichzeitig aber auch diese Kultur.
00:43:40: Ich nenn's mal so Multiperspektivität auf meine Abteilung zu gucken.
00:43:44: wie können wir jetzt beitragen, aber letztendlich immer diesen Blick aufs Ganze dem sich bewusst sein und das erlebe ich auch manchmal bei Organisationen der Purpose ist nicht einfach weil er einmal da war immer da.
00:43:58: Wir müssen ihn auch erlebbar machen, wir müssen darüber sprechen.
00:44:01: Uns braucht diese Menschen ... Ich merke, dass wenn Fluktuationen groß sind in Organisationen, das ist dann so oder wenn das Wachstum sehr, sehr große ist und man das nicht mit bedenkt, dass der Purpose irgendwie durchrieselt und noch einzelne Funken da sind, dass wir immer wieder beleben müssen und uns das bewusstmachen
00:44:23: müssen.".
00:44:23: Jetzt
00:44:24: sehen wir vom so nette Erlebenteil.
00:44:26: Ja,
00:44:27: also den haben wir vor ein paar Jahren ins Leben gerufen.
00:44:30: das war auch eine Impuls, eine Initiative von einem Mitarbeitenden weil er gesagt hat Menschen werden immer größer und es war auch nach Corona sozusagen.
00:44:41: da hat man dann eh so abteilungsbezogen arbeiten müssen.
00:44:44: das ist etwas was uns ja gar nicht liegt.
00:44:48: Und da haben wir gesagt, wir schenken uns allen Mitarbeitenden einen
00:44:52: Tag.
00:44:52: Das war immer Freitag den Sonnet-Erlebentag und der wurde quasi durchgestaltet mit unterschiedlichen Workshops.
00:45:00: also wie mache ich eine Seife?
00:45:05: Wie kann ich ein Duft herstellen mit unseren ätherischen Ölen?
00:45:09: Dann gab es ein Kunstworkshop dann gab's auch unterschiedliche Vorträge.
00:45:15: Wir
00:45:15: haben ein schönes, im Lager hatten wir irgendwie gepackt und es wurde dann irgendwie
00:45:22: verschenkt.
00:45:23: Also Pakete wurden gepacket in bestimmte Anzeige.
00:45:26: Aber ich unterprächtigt da leider schon wieder
00:45:29: kurz.
00:45:30: was ich da so besonders fand war dass der die Abteilungsleitung die das eben auf den Weg gebracht hat.
00:45:37: Der hat wirklich eine Betriebsversammlung.
00:45:40: Er macht auch die Führungen bei uns.
00:45:41: also wir haben viele Anfragen viele Gruppen Und der hat dann da eine Rede gehalten und gesagt, alle sagen immer hier bei so nett ist es so toll.
00:45:52: Aber da braucht es Menschen die diese Substanz hervorbringen weil sonst ist dieses Substanz irgendwann weg.
00:45:59: Das war eigentlich dieser ausschlaggebende Punkt zu sagen okay wie schaffen wir etwas von dieser Substanz zu vermitteln?
00:46:10: Warum machen wir was wir machen und warum denken wir dass das das Richtige ist?
00:46:15: Und jetzt ist es natürlich trotzdem so, dass viele Menschen einfach hierher kommen um zu arbeiten und das braucht es auch.
00:46:21: Aber es braucht eben auch immer eine bestimmte Anzahl.
00:46:25: und dieser Sonnet-Erlebentag der ist toll.
00:46:28: Der wird alle zwei Jahre gemacht.
00:46:30: Da ist dann so ein Nationen.
00:46:31: Das gibt einfach die Möglichkeit in ganz unterschiedliche Bereiche zu schnuppern.
00:46:39: Ich erinnere mich da jetzt ein bisschen an einen Co-Coach vor mir, der auch eine Organisation leitet und die haben so Lagerfeuergespräche.
00:46:48: Also weil sie sozusagen eine Organisation haben wo sie auch Eventflächen usw.
00:46:52: Und der sagt sich regelmäßig zusammen und sprechen darüber was macht uns eigentlich aus?
00:46:59: Was ist unser Purpose?
00:47:01: So wie du jetzt auch gesagt hast wir müssen diese Substanz pflegen.
00:47:04: es ist auch wie so eine Pflanze.
00:47:08: Wir müssen aufpassen, dass das nicht weggespült wird.
00:47:10: Sondern dass sozusagen dieser Boden da immer da ist.
00:47:13: Total schön!
00:47:17: Ich schaue so ein bisschen auf die Zeit und ich habe aber noch eine dringende Frage bevor ich euch frage was ihr unbedingt teilen wollt.
00:47:24: Wir haben jetzt ganz viel darüber gesprochen wie es so nett gegründet wurde?
00:47:31: Wie ist das Eigentum, Führung, wie trefft die Entscheidung... Beide gute zehn Jahre dabei.
00:47:41: Was würdet ihr so sagen, waren aus der Zeit bei dem Start von Sonet und auch jetzt in der Geschäftsführung?
00:47:49: Das sind ja jetzt gut vier Jahre.
00:47:53: So Learning oder aber auch Herausforderungen gewesen, die ihr gemeistert
00:47:59: habt.
00:48:00: Also das größte Learning ist wirklich dieses partnerschaftliche Miteinander, das wirklich auch führen und zusammenwirken als größte Errungenschaft oder wo man noch dabei ist.
00:48:15: Das gehört ja nicht auf.
00:48:19: und gleichzeitig auch die größte Herausforderung glaube ich schon.
00:48:25: aber auch die Möglichkeit hier sich einbringen zu können Einblicke zu bekommen und mitgestalten zu können, das ist schon fantastisch.
00:48:37: Ja ich glaube es sind auch so alltägliche Sachen die gar nicht als eine große Herausforderung vielleicht wie aussehen.
00:48:45: aber wir sind inzwischen um die Hundertfünfzig Menschen
00:48:50: Und momentan
00:48:51: geht es uns sehr gut, aber das ist natürlich auch eine Verantwortung zu sagen.
00:48:55: Okay wie ist es mit den Rohstoffen?
00:48:57: bekommen wir genug?
00:48:58: Da ist die Kerstin vor allem dran im Einkauf.
00:49:01: Bekommen wir genug Rohstoffe?
00:49:04: Wie schaffen wir dass die Menschen, die alle hier bei Sonnet sind, Teil des Ganzen hier bei so netz sind.
00:49:13: Ich finde das schon auch Herausforderungen, aber es ist jetzt nicht so dass wir klar Es gibt dann immer mal wieder Sachen wo man da schnell Entscheidungen treffen muss und schauen muss wie geht's denn jetzt weiter?
00:49:25: Aber es war jetzt Gott sei Dank bisher noch nichts wo man das Gefühl hatte.
00:49:31: Das ist jetzt Nicht machbar Und ich glaube grundsätzlich haben wir natürlich den Anspruch auch an uns für alles eine Lösung zu finden.
00:49:41: Mir war voll noch eine Frage gekommen oder so einen Impuls gekommen.
00:49:47: Also gar nicht nur Fragen aus, sondern die mich auch immer leitet und die ich bei euch auch ganz stark gesehen habe.
00:49:55: Den Kunden auch leiten lassen.
00:49:56: Was brauchen sie?
00:49:57: Und was sagt eigentlich der Purpose und wie können wir das umsetzen?
00:50:00: Als ihr das so gesagt habt, ist mir von Frederik Lalou die Frage in den Sinn gekommen... ...was ist wenn wir nicht die Zukunft steuern wollen sondern mit der Zukunft tanzen.
00:50:10: So und ich habe es ja auch gesagt, wir können nicht etwas aufdiktieren, sondern es braucht diese intrinsische Motivation, auch die intrinsischen Motivations ihrer Kunden, so ökologische Produkte zu kaufen und da immer wieder zu gucken.
00:50:25: Wie können wir den Purpose, der da ist.
00:50:28: Das soziale das ökologische immer wieder mit der Zukunft vereinbaren?
00:50:32: und wie gehen wir damit?
00:50:34: Und ich glaube dass das auch uns helfen kann Herausforderungen in der Zukunft zu meistern und immer wieder zu gucken... ...wie können wir das ausbalancieren?
00:50:43: Das
00:50:43: kann man jetzt wieder als ihr beide dazu gesprochen habt!
00:50:48: Bevor wir jetzt gleich in den Checkout geben gibt es noch etwas wo ihr sagt so Rumi Wir müssen das noch ansprechen, bevor wir auschecken.
00:50:59: Ich habe
00:51:00: vielleicht nur noch eine Sache, ich glaube es ist total wichtig ein
00:51:07: Bewusstsein
00:51:07: dafür zu haben und zwar jeder individuell, dass man die Möglichkeit hat Dinge zu
00:51:13: ändern.
00:51:15: Und ich würde sagen also, dass das auch eine Kraft ist in jedem einzelnen Ess.
00:51:21: Dass ich sagen würde, das ist irgendwie was ganz... wichtiges in der heutigen Gesellschaft oder in der
00:51:27: heute Zeit.
00:51:28: Ja, weil wir die Freiheit ja dazu haben, in jedem Moment unsere eine Entscheidung treffen zu können.
00:51:35: Damit ist man verantwortlich für all das was man tut und nicht tut.
00:51:42: Das finde ich so ein ganz ganz wichtiger Satz.
00:51:44: Eine Entscheidung die wir nicht treffen ist letztendlich mich auch eine Entscheidung.
00:51:50: Eigentlich schon passt.
00:51:51: ein schöner Abschlusssatz und trotzdem würde ich gerne mit euch noch so ein bisschen in den Check-out gehen.
00:51:57: Und zwar zum starken Ich, starkes Team und starke Gesellschaft.
00:52:02: Ich habe das jetzt in unserem Gespräch auch ganz, ganz stark schon wahrgenommen.
00:52:07: Wie gesagt, wir müssen uns selber erkennen durch die partnerschaftliche Führung geht es auch sozusagen um die Selbstführungen selbst mitzunehmen Bewusstheit, Selbstreflektion zu üben.
00:52:17: Dieses partnerschaftliche Führen ist für mich ja schon ganz viel.
00:52:19: starkes Team und auch sozusagen dieses Wie können wir eigentlich der Welt oder der Gesellschaft dienen?
00:52:26: Auch die starke Gesellschaft Das ist sozusagen schon mal mein Checkout.
00:52:30: Und jetzt würde ich euch in den Check out einladen und zwar Als erstes zum starken Ich.
00:52:37: Zu wissen wofür ich arbeite stärkt mich weil Ich will kurz mal zu
00:52:44: wissen, wofür ich arbeite.
00:52:46: Stärkt
00:52:47: mich?
00:52:48: Ja also ich würde anknüpfen an den Anfang weil es Lebenssinn gibt für die Aufgaben, die sich da bieten.
00:52:56: Magst du auch noch Rebecca?
00:52:57: Nee!
00:52:58: Ich finde das ist gut.
00:53:00: Wartenschaftliche
00:53:01: Führung ihr wechselt euch ab oder guckt wer der Assistent im Puls hat.
00:53:06: Starkes
00:53:06: Team gemeinsam Verantwortung zutragen stärkt Teams weil.
00:53:13: Weil es der Keim ist zur zu aller Veränderung.
00:53:17: und dann gehen wir in die starke Gesellschaft.
00:53:20: unternehmen, die dem Gemeinwohl dienen statt dem Gewinn stärken die Gesellschaft weil
00:53:29: würde ich gerne etwas zitieren was auch bei uns hier hängt wenn jeder jedem gibt das keiner fordern will.
00:53:36: Das ist also ein gewisses Maß an auch Selbstlosigkeit, was man aufbringt für die Gesellschaft.
00:53:43: Etwas zu tun, was gebraucht wird ohne dass man etwas dafür will.
00:53:50: Kannst du es noch mal
00:53:51: sagen?
00:53:51: Die Frage.
00:53:53: Unternehmen, die dem Gemeinwohl dienen statt dem Gewinn oder der Gewinnmaximierung stärken die Gesellschaft wahr.
00:54:03: Weil in dem Moment nicht mehr ausbeuterisch gearbeitet wird in dem Moment die ganze Gesellschaft mit einbezogen
00:54:11: ist
00:54:12: und somit Gewinn allen zugute kommt.
00:54:18: Ich danke euch, ich danke euch für das Gespräch, für die Impulse und auch für den Checkout und vor allem für die Zeit einen Einblick zu geben wie ihr bei Sonet arbeitet und vor einem wofür Ich hoffe, dass du auch heute wieder einige Impulse für dich mitnehmen konntest.
00:54:35: Was mich an dem Gespräch mit Rebecca und Kerstin so besonders berührt hat ist das Verantwortung bei Sonet nicht nur einfach ein Wort im Leitbild ist sondern überall drin steckt in der Eigentumsform, in der Art wie sie gemeinsam führen Wie Sie gemeinsam entscheiden Und wie sie auch ihre Rolle verstehen.
00:54:57: Und auch wenn jetzt die meisten Unternehmen und Schulen nicht eine Stiftung gründen und die Organisation darin überführen, gibt es eine Frage, die für mich dahinter steckt und die auch für jede Führungskraft relevant ist.
00:55:12: Nämlich wofür arbeiten wir eigentlich?
00:55:15: Wie können wir Verantwortung gut abgeben und verteilen?
00:55:20: Und genau um diese Fragen geht es auch beim Big and Growing New Work Festival am siebzehnten November in München, welches ich als Chapter-Lied organisieren.
00:55:32: Einen Tag für die Zukunft der Arbeit, einen Tag in den RubyLeo Workspaces an dem Menschen aus Wirtschaft, Bildung und Verwaltung zusammenkommen – nicht zum Zuhören sondern zum gemeinsamen Denken, Challenges und Gestalten von Ideen.
00:55:49: Vormittags gibt es sechs Deep Dives Workshop zu mitmachen und nachmittags arbeiten wir gemeinsam in Open Space Labs an Fragen wie Wie kann Arbeit so gestaltet werden, dass sie einen positiven Beitrag für die Gesellschaft leistet?
00:56:04: Und am späten Nachmittag bekommen wir noch mal Impulse bei einem Penne aus Wirtschaft und Bildung.
00:56:11: Der Tag ist bewusst klein und familiär gehalten weil mir wirklich echte Begegnungen wichtig sind!
00:56:17: Wenn du dabei sein möchtest, findest du alle Informationen dazu im Link in den Schonots.
00:56:23: Du kannst dir jetzt noch das Ticket sichern und dann freue ich mich auf einen spannenden gemeinsamen Tag!
00:56:29: Und wenn ihr die Folge gefallen hat, kommentiere sie gerne, like sie und teile sie so dass wir viele Menschen damit erreichen können – und damit wünsche ich dir erst einmal eine gute Woche!
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